Josef Fritsch bleibt an der Spitze

Der Kapellenverein Ober- und Untertresenfeld wird weiter vom bewährten Vorstand unter Vorsitz von Josef Fritsch und Alois Bäumler (vordere Reihe, Dritter und Zweiter von rechts) geführt. Die Bewohner hüten das Kirchlein als ihren wertvollsten Schatz. Dafür dankte Dekan Alexander Hösl (links) ganz besonders. Bild: dob

Beständigkeit, Kontinuität und Harmonie sind im Kapellenverein Ober- und Untertresenfeld keine leeren Floskeln, sondern werden vorbildlich vorgelebt. Dies zeigte sich auch am Dienstag bei den Neuwahlen.

Mit nur einer kleinen Veränderung bei den Kassenprüfern wurde der gesamte Vorstand im Gasthof "Grüner Baum" nach einem Gottesdienst in der Marienkapelle in Obertresenfeld wiedergewählt. Amtsmüde ist Josef Fritsch als Vorsitzender noch lange nicht und er weiß, "auf seine Helfer ist hundertprozentig Verlass".

Kirchliche Kleinod

Die Ortsteilbevölkerung ist mit ihrem Engagement um das kirchliche Kleinod in der ganzen Region bekannt. Durch den wertvollen dörflichen Schatz fühlen sich die Bewohner untereinander auch ganz fest verbunden. Alois Bäumler unterstützt die nächsten drei Jahre wieder als zweiter Vorsitzender. Alfred Fritsch dokumentiert die schriftlichen Angelegenheiten und Stefan Kick führt die Kassengeschäfte in bewährter Weise weiter. Zu Beisitzern wurden gewählt: Dekan Alexander Hösl, Bürgermeister Andreas Wutzlhofer, Martin Baier, Birgit Baier, Manfred Bäumler, Maria Bäumler, Georg Haberkorn, Josef Kick, Ursula Kick, Konrad Kindl und Johann Wittmann. Die Kasse prüfen zukünftig Josef Götz und Peter Frischholz (neu).

Maiandachten, Rosenkränze, die traditionelle Bittprozession mit dem Schaueramt, aber vor allem das Patroziniumsfest "Mariä Geburt" im September gestalten das kirchliche Leben im Jahreskreislauf. Fünf Gottesdienste feierten die Priester der Pfarrei mit den Gläubigen in der Kapelle. Dafür dankte Fritsch ganz besonders, denn dies sei keine Selbstverständlichkeit.

Doch nicht nur ihre eigenen Aufgaben um den Erhalt und Pflege der Marienkapelle haben die Verantwortlichen im Blick. Immer wieder lassen sie mit Spendenfreudigkeit gegenüber anderen aufhorchen. So wurden beim vergangenen Patrozinium die Altenstädter Ministranten und die Wallfahrtskirche auf dem Fahrenberg mit einer finanziellen Zuwendung bedacht.

In bewährter Weise kümmerten sich die Dorfbewohner um ihren sakralen Schatz, den sie rundherum pflegen und sauber halten, aber auch der Jahreszeit entsprechend schmücken, was das Aufstellen des Christbaums in Eigenregie beweist. Alfred Fritsch und Stefan Kick erhielten Lob für ihre informativen Ausführungen und die sehr ordentliche Kassenführung.

Deutliches Zeichen

Ein herzlicher Dank an die Dorfbewohner kam von Dekan Alexander Hösl, die das Marienkirchlein mit Leben erfüllen und damit ein deutliches Zeichen für den Glauben setzen. Nachdem der Altar konsekriert sei, versammeln sich die Gläubigen immer wieder um die Mitte Jesu Christi.

2016 werde das Patrozinium am Sonntag, 4. September, gefeiert und die Jahreshauptversammlung am ersten Dienstag nach dem ersten Advent, 29. November, abgehalten, gab der Vorsitzende den 27 Anwesenden abschließend bekannt.
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