KAB-Experte gibt Tipps zu Testament und Übergabe
Richtig vererben

Beim Infoabend der KAB im Pfarrheim informierte der Rechtstelleneiter des Diözesanverbandes Josef Wismet über Erbschaftssteuer und Testament.

Er erklärte, wann ein selbstverfasstes Testament Gültigkeit hat. Es kommt auf die Form, die geistige Klarheit des Verfassers, den Aufbewahrungsort und die darin enthaltenen Regelungen an. Wismeth warnte vor Fehlerquellen und erläuterte die richtigen Formulierungen.

Auf der sicheren Seite sei jeder, der ein notarielles Testament verfasse. Bei einer guten Beratung werden dabei Regelungen festgelegt, die im Sinne des Erblassers sind und nicht missverstanden werden können. Wismet ging auch auf die gesetzliche Erbfolge ein und erklärte die Aufteilung von Vermögen, wenn kein Testament vorhanden ist.

Bei der Erbschaftssteuer wies der KAB-Assessor auf Freibeträge hin. Zu den Grenzen der Freibeträge bei einer Übergabe oder Schenkung meinte er, dass es immer wieder Änderungen gebe. Durch Klagen von Betroffenen und Urteilen von Gerichten sei der Gesetzgeber immer wieder zu Änderungen gezwungen. "Bin ich bereit für eine Übergabe?" Diese Frage sollte sich jeder bei der Übergabe von Häusern und Vermögenswerten stellen.
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