Klärschlamm: Zweckverband wird gegründet
Entsorgung und Verwertung gesichert

Der Abwasser-Zweckverband Neustadt, Altenstadt, Störnstein tritt dem neu zu gründenden "Zweckverband Thermische Klärschlammverwertung Schwandorf" (ZTKS) als Verbandmitglied bei. Das beschlossen die Vertreter der Kommunen im Altenstädter Rathaus.

Der ZTKS soll für eine wirtschaftliche Lösung der Klärschlammentsorgung sorgen. Auf dem Gelände des Müllkraftwerkes Schwandorf wird eine zentrale Trocknungsanlage gebaut. Die thermische und ökologische Verwertung wird damit gesichert.

Der Zweckverband Müllverwertung tritt dem ZTKS bei, stellt das Gelände, die Infrastruktur, das Betriebspersonal und übernimmt die Geschäftsleitung gegen Kostenerstattung. Die Trocknungsanlage soll 2017 in Betrieb gehen. Bis zu diesem Zeitpunkt muss der Abwasser-Zweckverband für die Entsorgung noch selbst sorgen. In der Diskussion waren sich die Verbandsräte einig, dass durch die interkommunale Zusammenarbeit Entsorgung und Verwertung für die Zukunft gesichert sind. Auch wenn heute noch keine Kostenrechnung möglich ist, hat man ab 2017 Sicherheit für die Abnahme des Klärschlamms. Ob Einsparungen möglich sind, ist noch ungewiss. Einig waren sich die Räte, dass 3000 Euro Aufnahmegebühr gut angelegt seien.

Anschließend standen Anschaffungen auf der Tagesordnung. Vor allem für die in die Jahre gekommenen Messgeräte ist Ersatz notwendig. Auch ein neues Dienstfahrzeug wird benötigt. Einstimmig beschlossen wurde der Kauf eines neuen Autos (21 305 Euro).

Zudem müssen das Phosphatmessgerät (12 700 Euro), ein Messgerät für den PH-Wert (2115 Euro) und ein Schieberdrehgerät (3920 Euro) angeschafft werden. Bei allen Geräten gibt es das gleiche Problem: Es gibt keine Ersatzteile mehr.
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