Landrat: Zuflucht begrenzen

Mit Urkunden und Präsenten würdigten CSU und Frauenunion die Treue der Jubilare. Am längsten dabei - 50 Jahre - ist Hubert Winter (sitzend, Dritter von links). Bild: sm

Nicht nur die Jubilare prägten den gemeinsamen Ehrenabend von CSU und Frauenunion. Auch aktuelle Themen rückten in den Blickpunkt. Deutlich äußerte sich Landrat Andreas Meier zur Flüchtlingspolitik.

"Auch ich bin der Meinung, dass es nicht permanent so weitergehen kann", bekannte der Landkreischef. "Es geht nur bis zu einer bestimmten Zahl. Wir brauchen Überblick und Begrenzung. Wir schaffen es nicht, jedes Jahr eine Million Flüchtlinge unterzubringen." Ebenso wie FU-Kreisvorsitzende Tanja Schiffmann lobte Meier die 15 Jubilare für ihre Treue zur Partei. Sie seien Stütze und Aushängeschild des Ortsverbandes Altenstadt.

Ortsvorsitzende Annett Kamm freute sich, dass die Jubilare nahezu komplett gekommen waren. Sie erinnerte an etliche Veranstaltungen des abgelaufenen Jahres. Im Ausblick verwies sie auf die geplante Christbaumaktion der JU und den Neujahrsempfang. Desweiteren kündigte sie eine Feier zum 70. Gründungsjubiläum des CSU-Ortsverbandes an.

35 Jahre Frauenunion

FU-Vorsitzende Elisabeth Weiß berichtete über die umfangreichen Aktivitäten der Frauenunion. Sie erinnerte zudem an die Gründung im Jahr 1981. "Wir können also im nächsten Jahr das 35-jährige Jubiläum feiern", meinte sie. Derzeit zähle die FU 70 Mitglieder. CSU-Fraktionsvorsitzender Dominik Baschnagel dankte allen Geehrten und bezeichnete sie als "großes Rückgrat und beste Werbung für unsere Partei". Baschnagel stellte kommunalpolitische Forderungen auf: mehr Vehemenz bei der Lösung der Verkehrsproblematik, unverzüglicher Beginn mit Projekten aus der Städtebauförderung, schnelles Internet im gesamten Gemeindegebiet und mehr Zukunftsinvestitionen.
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