Mitglieder wählen Roman Rupprecht wieder zum Vorsitzenden - Sanierung des früheren Pfarrhofs ...
Fast 30 Jahre Chef des Kirchenbauvereins

Der Kirchenbauverein Altenstadt wählte in der Jahreshauptversammlung eine neue Führungsriege. Vorsitzender bleibt Roman Rupprecht (vorne, Zweiter von links). Bild: dob
Der 84-jährige Roman Rupprecht bleibt auch die nächsten drei Jahre Vorsitzender des Kirchenbauvereins und wird sich für diese Gemeinschaft einsetzen. Fast 30 Jahre steht er nun an deren Spitze und lenkt die Geschicke. Stellvertreter bleibt Georg Ertl und Schriftführer ist Bernhard Bodensteiner. Die Kasse führt Günther Gollwitzer.

Beisitzer sind Dagmar Mittelmeier, Ludwig Fürnrohr, Martha Bauer, Klara Silbermann, Erwin Gleißner, Alois Bäumler, Josef Fritsch, Isolde Braun, Dekan Alexander Hösl, Wilhelm Bauer und Marianne Fürnrohr. Damit haben auch alle kirchlichen Altenstädter Vereine eine Stimme im Kirchenbauverein.

Ziel nicht realisierbar

Gegründet für den Neubau einer katholischen Kirche im Ortsteil, haben die Verantwortlichen dieses Ziel längst aufgegeben, da es nicht realisierbar ist. Dafür wurde der Zweck für kirchliche Aufgaben im Ortsteil ausgeweitet. Seit drei Jahren gibt es auch eine geänderte Satzung, denn das Schriftstück von 1954 war längst nicht mehr zeitgemäß. Mit dem Grundvermögen kann der Verein seither auch andere Belange unterstützen. Zwar habe die Gemeinschaft das auch schon vorher vorbildlich getan, aber immer haarscharf an der Satzung vorbei. Jetzt steht alles auf sicheren Beinen. Zudem ist die Gemeinschaft Besitzer des früheren Pfarrhofs, in unmittelbarer Nähe des Friedhofs, das heute ein Wohnhaus ist. Das Gebäude ist zwar vermietet, doch die gesamten Renovierungen und Reparaturen muss der Kirchenbauverein tragen. Um die Substanz des Wohnhauses zu erhalten, sind laufend Investitionen notwendig.

Deshalb muss der Kirchenbauverein auch jeden Cent für Rücklagen sparen, und die kommen hauptsächlich über die Mieteinnahmen und Spenden herein. Denn Mitgliedsbeiträge werden keine kassiert. Mieter Peter Grundler, der wie Johann Gollwitzer als neues Mitglied an der Versammlung teilnahm, berichtete über feuchte Kellerräume, die dringend einer kompletten Sanierung bedürfen.

Diese Trockenlegungsarbeiten werden aber vermutlich sehr viel Geld kosten. Umso höher ist die Großzügigkeit des Kirchenbauvereins mit der Pfarrheimspende zu werten (siehe obigen Bericht).
Weitere Beiträge zu den Themen: März 2015 (9461)
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.