"Mitte" nimmt Hürden

Das neue Baugebiet "Altenstadt-Mitte" zwischen Bahnlinie und Ernst-Kraus-Straße macht Fortschritte. Die Beteiligung der Behörden und Träger öffentlicher Belange ist fast abgeschlossen. Das Grundstück wurde zudem schon an einen Investor verkauft.

31 Fachstellen hatte die Kommune angeschrieben und um eine Stellungnahme gebeten. 10 davon hatten sich zum Teil umfangreich geäußert, 15 haben nicht geantwortet und somit schweigend zugestimmt. 6 haben ihr Einverständnis erklärt beziehungsweise keine Anregungen oder Bedenken vorgebracht, berichtete zweiter Bürgermeister Konrad Adam zusammen mit Bauamtsleiter Gerald Lang dem Gemeinderat.

Gemeinsam mit Architekt Ralph Stadter vom Büro RSP aus Bayreuth trug Lang die Anregungen der Fachstellen vor. Insgesamt mussten die Fraktionen 37 Beschlüsse fassen, wobei es zu einzelnen Punkten Diskussionen gab. Nahezu drei Stunden dauerte das Prozedere.

Die umfangreichsten Stellungnahmen hatten das Landratsamt und Baujurist Markus Zapf abgegeben. Meist handelte es sich nur um Formalien, aber auch kleine Veränderungen im Bebauungsplan. Diese betrafen etwa Festsetzungen zum Lärmschutz oder Abstandsflächen. Insgesamt wurde der Bebauungsplan angenommen. Die Räte beschlossen ferner, die geplante Bushaltebucht im neuen Bebauungsplan aus Kostengründen zu streichen und durch eine einfache Bushaltestelle zu ersetzen. Nach Einarbeitung der Anregungen und Veränderungen wird der Bebauungsplan öffentlich ausgelegt. Zustimmung gab das Gremium den drei Weidener Bebauungsplänen Stadtgalerie Weiden, Beyer-Eck und Wellnesswohnen am Rehmühlbach.
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