Neue Fassade für Zwischenbau

Ganz schön schwer fanden die Mitglieder des Bauausschusses die Elemente, die in der Turnhalle der Grundschule als Prall- und Absturzschutz an der Bühne angebracht sind. Bürgermeister Ernst Schicketanz und Michael Eismann (Mitte) zeigten, wie man sie abmontieren kann. Bild: adj

Mit einer Überraschung warteten die Architekten Martin und Reinhard Fleischmann beim Ortstermin zum Umbau der Grundschulturnhalle auf. Dabei musste der Bauausschuss eine Entscheidung treffen.

Die Architekten schlugen eine Änderung für die Fassade des Zwischenbaus vor. Weil die Verglasung für diesen Eingangsbereich schon alt sei, sollten Glas- und Aluminiumelemente ausgetauscht werden. Das würde statt 14 000 nun 22 000 Euro kosten. Dies sei im Verhältnis günstig, meinen die Planer.

Ersparnis und Aufwertung

Die Wärmeverglasung bringe eine Ersparnis von 150 Euro und werte das Gesamtbild auf. Gleichzeitig wäre das Problem der schlecht schließenden Türen gelöst. Annett Kamm (CSU) war als Einzige dagegen. "Warum ist das nicht von Anfang an mit in die Planung eingeflossen?"

Im Innenbereich begutachteten die Räte vor allem den Prall- und Fallschutz im Bereich der Bühne. Er reicht etwa 1,2 Meter über den Boden hinaus. Die Elemente sind abnehmbar, um die Bühne auch für Veranstaltungen nutzen zu können. Damit sei dem Unfallschutz genüge getan. Auch könnten die beiden Flächen, Turnhalle und Bühne getrennt genutzt werden. Doch die Entfernung des Schutzes ist nicht so einfach. Die Elemente sind stabil und schwer. Auch die Lagerung, wenn sie abgebaut sind, wirft Fragen auf.

Grünes Licht

Nach dem Ortstermin genehmigte der Ausschuss den Antrag von Stefan, Markus und Rita Bäuml für die Umnutzung von Räumen im "Sonnenhaus". Sie wollen die frühere Drohste-und-Dehling-Praxis in eine ambulante betreute Wohngemeinschaft für intensivpflegebedürftige Menschen umwandeln.
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