Nikolaus Dorner übernimmt Vorsitz des Förderkreises Jugendmusikgruppe
Der Chef kneift nicht

Nikolaus Dorner kann es nicht lassen: Obwohl er gesundheitlich angeschlagen ist und aufhören wollte, ließ er sich doch nochmal breitschlagen, den Vorsitz des Förderkreises Jugendmusikgruppe zu übernehmen. Denn 2015 wird er dringend gebraucht.

Nächstes Jahr steht das 45-jährige Bestehen des Vereins mit vielen Veranstaltungen an. Deshalb hängen Dorner und die anderen Vorstandsmitglieder nochmal zwei Jahre dran. Dorner ist bereits seit 38 Jahren Chef des Förderkreises.

2014 ist jedoch nicht so verlaufen, wie er es sich gewünscht hat. Seine Aufenthalte im Krankenhaus waren länger als geplant. So konnte nicht alles umsetzen. Seit drei Jahren beteiligt sich der Förderkreis an der Aktion "Verein macht Schule". Zurzeit bildet der Kreis elf Bläser aus der Ganztagsklasse aus.

Einige Bläser Schlamperer

Ärgerlich ist der Umgang mit den vom Verein gestellten Instrumenten. Nicht immer gehen die Bläser damit pfleglich um. Die Ausgaben für Reparaturen werden immer höher: 2014 waren es 1680 Euro, im Vorjahr nur 780 Euro. Daher beschloss der Verein eine jährliche Leihgebühr von 50 Euro. Der Verein ist auch immer auf der Suche nach gebrauchten Blasinstrumenten. Der Mitgliedsbeitrag wird ausschließlich für die Jugendarbeit verwendet. Dank der über 300 Mitstreiter kann der Ausbildungsbeitrag gehalten werden.

In musikalischer Hinsicht sei er sehr zufrieden, erklärte Helmut Hagn auch im Namen der erkrankten musikalischen Leiterin Victoria Hoffmann. Die Musikschüler seien fleißig und knieten sich bei den Proben rein. Auch der Unterricht mit der Bläsergruppe der Grundschule klappt gut.

Nach den Neuwahlen gab Dorner einen Ausblick auf das Jubiläumsjahr. Geplant ist ein DVD-Abend mit den ehemaligen Gardemädchen und Prinzenpaaren. Dabei wird ein Film aus dem Jahr 1985 gezeigt. Zudem gibt es eine DVD mit den Festen der Egerländer und des Burschenvereins. Die weiteren Veranstaltungen sind noch offen. Demnächst steht erst einmal ein vorweihnachtlicher Abend am 14. Dezember im Pfarrsaal an.

Bürgermeister Ernst Schicketanz nannte den Förderkreis "eine Bereicherung der Gemeinde". Die ehrenamtliche Leistung für die Jugend sei unbezahlbar.
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