Notverbund mit Weiden

Die Verantwortlichen freuten sich, dass es zu einem Notverbund zwischen Altenstadt und Weiden kam. Bild: adj

Zu wenig Wasser, wenn es brennt. Ein Szenario, das sich in Altenstadt keiner wünscht. Eine Kooperation mit der Stadt Weiden sorgt nun für Absicherung im Ernstfall.

Die Wasserversorgung der Gemeinde Altenstadt wird durch die Kooperation mit der "Steinwaldgruppe" sichergestellt. Dennoch kann es durch den inzwischen zu klein gewordenen Hochbehälter im Brandfall zur Wasserknappheit kommen. Gemeinsam mit der Stadt Weiden löste die Kommune das Problem.

Auf Vorschlag von Bauoberrat vom Wasserwirtschaftsamt Manfred Meier kam es zu einer Vertragsunterzeichnung, das einen Notverbund beinhaltet. Bürgermeister Ernst Schicketanz freute sich, dass eine kostengünstige Lösung gefunden werden konnte. Der Bau eines neuen Hochbehälters hätte viel höhere Kosten verursacht. Weidens Oberbürgermeister Kurt Seggewiß sah in der neuen Leitung zwischen Weiden und Altenstadt eine "Win-Win-Situation".

Manuel Zwick vom Ingenieurbüro sah die Notverbundleitung als Lösung für ungeplante, kurzfristige Störfälle. Aber auch planbare Versorgungsengpässe und Brandschutzeinsätze können geregelt werden. Die Notverbundleitung führt vom Wasserzählschacht am Ortschild von Weiden zum Schieber vor der Mittelschule. Um eine Verkeimung zu verhindern, werden die Mittelschule, der Kindergarten und die Kindekrippe mit Wasser daraus versorgt. Dadurch entsteht ein ständiger Fluss. Ein Notfallschieber trennt die beiden Netze. Die Baukosten belaufen sich auf rund 110 000 Euro. Kämmerer Rüdiger Fuhrmann bedankte sich bei Hans Riedl, dem Leiter der Stadtwerke, für die Übernahme von 20 Prozent der Kosten.
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