Ökumenische Andacht für verstorbene BRK-Mitstreiter - Kollekte für Kinderkrebshilfe
Rotes Kreuz vergisst seine Helfer nicht

In der Altenstädter Simultankirche trafen sich die BRK-Mitstreiter mit Dekan Alexander Hösl und Stadtpfarrer Peter Peischl zu einem ökumenischen Wortgottesdienst, um der vielen verstorbenen Menschen, die sich zu Lebzeiten in den Dienst des Roten Kreuzes stellten, zu erinnern. Bild: dob
Wer jemals beim Roten Kreuz Dienst geleistet hat, sich zu Lebzeiten für die Not anderer Menschen einsetzte, aber dennoch bereits in die Ewigkeit vorausging, wird nicht vergessen. Die ökumenische Andacht, die in der Simultankirche im Gedenken an die vielen verstorbenen BRK-Mitstreiter gefeiert wird, hat längst Tradition.

Solidarisches Handeln

"Menschen brauchen Gott", überschrieben Dekan Alexander Hösl und Stadtpfarrer Peter Peischl die Feier, die von der Waldthurner Gesangsgruppe "Triangel" mit Steffi Daubenmerkl, Doris Völkl und Andrea Götz sowie Organist Hans-Josef Völkl stimmungsvoll gestaltet wurde. Die Plätze bei Gott müssten sich Menschen nicht verdienen, sie sind Geschenk, führte Dekan Hösl aus.

Daraus leitet sich die Würde eines jeden Menschen ab. Menschen, die als Freiwillige am Rande der Gesellschaft arbeiten, haben die gleiche Würde wie Menschen, die ihnen beistehen, versicherte Dekan Hösl. Dies gelte es stets im Blick zu behalten und das mache solidarisches Handeln für uns so wichtig. "Menschliche Begegnungen passieren auf Augenhöhe".

Genauso wie Menschen bereits von Beginn des Lebens an eine Würde besitzen, tragen sie diese bis ins hohe Alter und bis zu ihrem Tod. Vielleicht würde Jesus in unseren Tagen kein Kind sondern einen alten Menschen in die Mitte stellen und an ihm verdeutlichen, dass diese Würde auch im Alter nicht verloren gehen darf und dass sie uns nicht genommen werden kann. Er sprach allen Anwesenden, die sich im Dienste des Roten Kreuzes vielfältigen Aufgaben stellen, ein "Vergelt's Gott" aus.

Putzer bittet um Beistand

Corinna Rewitzer trug zuvor die Lesung vor und Stadtpfarrer Peischl das Evangelium. In den Fürbitten bat der Leiter der Integrierten Leitstelle in Weiden, Herbert Putzer, für die Stärkung aller Mitstreiter, die beruflich oder in ihrer Freizeit beim Roten Kreuz mitarbeiten, dass sie seinen Schutz und Beistand erfahren und Erfüllung in ihrem Handeln finden.

Im gleichen Atemzug wurden auch die Verstorbenen in das Fürbittgebet einbezogen, dass ihnen das Gute, das sie in ihrem Leben bewirkt haben, in Gottes Liebe zum Heil gereiche. Der zweite stellvertretende Vorsitzende des BRK-Kreisverbands Weiden und Neustadt/WN, Dr. Rudolf Poschenrieder, widmete sich in der Meditation dem "Würdevoll leben". Die Kollekte dieses Abends kommt der Kinderkrebshilfe in der Region Oberpfalz Nord zugute, für die sich Herbert Putzer seit vielen Jahren einsetzt. Im Anschluss traf sich die BRK-Familie in der Gaststätte "Schloßwirt" zum geselligen Beisammensein.
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