Ohne Verstärker gut

"Der Ursprung war rein irisch", verrät Walter Lugert. "Mein Steckenpferd war eher schottisch", fuhr der Mann fort, der bei "Peerie Folk Session" am Kontrabass für die tiefen Töne sorgt.

Im alten Pfarrhof beim Zoigl zeigte die sechsköpfige Band aus Flossenbürg, dass Lugert recht hatte, als er behauptete, dass sie mittlerweile internationaler geworden seien. Inzwischen hat "Peerie Folk Session" russische Walzer, Zwiefache oder auch jiddische Musik im Programm. Von fast allem boten sie ihrem Publikum eine Kostprobe.

Schließlich gebe es auf der ganzen Welt schöne Musik, meinte der Bassist. Mit dem flotten "Hey Pippi Langstrumpf" zeigten die Musiker, dass sie auch vor den Grenzen Skandinaviens nicht stoppen.

"Die machen das nicht schlecht", meinte Norbert in der bekannt unaufgeregten Art eines Oberpfälzers. Anna, eine gebürtige Schwäbin, drückte es mit noch mehr Begeisterung aus: "Die spielen echt gut." Ihr Freund Tobias, ebenfalls ein Schwabe, pflichtete bei: "Ich finde gut, dass sie ohne Verstärker spielen." Das, was nach Lugerts Worten "aus Spaß an der Freude" entstanden ist und mit wöchentlichen Proben sowie vielen Auftritten vor allem bei Geburtstagen weiterentwickelt wurde, kommt an. In Altenstadt war es für die irisch-internationale Gruppe der allererste Auftritt.
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