Programm löst Probleme

Einstimmig hat sich der Gemeinderat entschieden, in die Städtebauförderung einzusteigen. Damit sind die Weichen für eine zukunftsorientierte Sanierung etlicher Problemobjekte gestellt. Privaten Hausbesitzern bieten sich viele Fördermöglichkeiten.

Das Sanierungsgebiet für die Städtebauförderung haben die Räte bei Ortsbesichtigungen festgelegt. Es erstreckt sich auf den Ortskern, reicht von der Windischeschenbacher Straße im Norden, der Ernst-Kraus-Straße im Osten, der Egerländerstraße im Süden bis zur Jahnstraße/Hinterm Dorf im Westen. Nun muss nur noch die Regierung der Oberpfalz zustimmen.

Bauliche und gestalterische Möglichkeiten werden in einer Fibel dargestellt, die ein Architekturbüro erarbeitet. Zudem wird ein ommunalesk Förderprogramm zur Fassaden- und Umfeldgestaltung festgelegt. Die Kosten für die Fibel sind förderfähig. Ernst Zobel vom Bauträger, der Stadtbau Amberg, erklärte, das dieses Städtebauliche Entwicklungskonzept (SEK) im Grundsatz dafür da ist, bauliche Missstände zu beheben.

In Altenstadt fallen einzelne Straßen in die Städtebausanierung, nicht aber ganze Gebiete. Maßnahmen können im Hochbau, aber auch in der Platzgestaltung liegen. Das sei die Grundlage, dass Fördergeld fließt. Die Maßnahmen gliedern sich in zwei Programme. Einmal für die Sanierung eines Gebäudes von Grund auf. Hierfür ist ein Eigenkapitalanteil von 25 Prozent nötig. Das weitaus interessantere Kommunale Förderprogramm (Kommprog) für die Altenstädter Hausbesitzer erstreckt sich auf kleinere Einzelmaßnahmen wie Dächer, Fassaden, Fenster oder das Umfeld. Wenn jemand an seinem Haus etwas macht, gibt es Sonderabschreibungen. Das SEK ist auch darauf ausgelegt, Leerständen entgegenzuwirken. Weiterhin steht geschrieben, dass örtliche Firmen beauftragt werden sollen. Schicketanz wies darauf hin, dass die Hausbesitzer mit der Fibel Klarheit an die Hand bekommen. Die Gemeinde wird Werbung für "ihr Programm" in Form von Info-Veranstaltungen und auch Sprechstunden im Rathaus anbieten. Der Interessierte oder Antragsteller wird von der Verwaltung und der Stadtbau Amberg begleitet.

Das war beim Bauantrag der Gemeinde auf Generalsanierung der Sporthalle der Mittelschule (wir berichteten) nicht der Fall. Von der FWG kamen zwei Gegenstimmen.
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