Schultafel ganz in Weiß

Über 4000 Euro kostete der nächste Schritt in die digitale Lernwelt. Mehr Motivation und Interaktion erhofft sich die Mittelschule von der Innovation, die der Elternbeirat bezahlte.

Das interaktive Whiteboard wurde im Beisein von Bürgermeister Ernst Schicketanz vorgestellt. Geld aus den Schulbasaren und Festen floss in die Anschaffung.

Rektor Walter Sailer dankte Elternbeiratsvorsitzenden Petra Göppl für die neue Errungenschaft. Lob gab es für Hausmeister Peter Allwang, der für die Geräte einen fahrbaren Wagen umbaute. Die Lehrer Walter Fuchs und Georg Brunner erledigten die Installation.

"Beim Whiteboard ist die normale Kreide tabu, hier werden spezielle Stifte verwendet", sagte Sailer. Dafür gebe es bessere Präsentationsmöglichkeiten von Unterrichtsinhalten, ein hohes Maß an Motivation und eine Vielzahl von Interaktionsmöglichkeiten für Schüler, viel Spaß beim Unterrichten und Vorteile für den Lehrer beim Vorbereiten. Für die Schüler herrscht bei Referaten jedoch ein Verbot von Präsentationen mit Power-Point. Freies Sprechen, gezielter Medieneinsatz, Aufrufen von Webseiten, sei nun das Ziel.

Studien zeigten, dass Schüler durch den Einsatz von digitalen Tafeln besser motiviert würden. "Vorbei sind die Zeiten, dass wir mit einem unhandlichen Wagen mit riesiger Glotze und Videorekorder unterwegs sind und veraltete Kopien von 70er-Jahre-Telekolleg-Filmen in unterirdischer Qualität gähnend betrachten müssen."

Die Einbindung des Gerätes in den Unterricht erfordere allerdings für Lehrer eine erhöhte Einarbeitung. "Allein mit durchschnittlich technischen und mediendidaktischen Kenntnissen ist der Einsatz kaum zu bewältigen." Die beiden Lehrkräfte Birgit Stich und Michael Neumann haben bereits die erste Fortbildung gehalten, weitere werden folgen.
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