Stefan Linz wird abtreten

Dem Vorsitzenden des SV Altenstadt, Stefan Linz, ist es während seiner sechsjährigen Amtszeit gelungen, den Fußballclub aus seiner Lethargie zu reißen. Bei den Neuwahlen im kommenden Jahr will Linz jedoch das Führungsamt abgeben.

Er sei nicht der Mann, der als Vorsitzender große Reden schwingen könne und gehöre vielmehr auf das Spielfeld und in den sportlichen Bereich, begründete er seinen Entschluss. "Für eine Nachfolge werde gesorgt", betonte Stefan Linz. Höhepunkt des Jahres war der Aufstieg der ersten Herrenmannschaft um Trainer Hans Schmucker in die Kreisklasse. Momentan stehe das Team gesichert im Mittelfeld.

Ein Qualitätssiegel seien gut ausgebildete Trainer neben dem Spielfeld. "Das ist der richtige Schritt in die Zukunft des Vereins". Die Kreisklasse Ost eröffnete dem Verein zudem eine weitere Zusatzeinnahme mit der Vielzahl an Derbys. Im Winterhalbjahr veranstaltete der SV Altenstadt etliche Hallenturniere. 150 Jugendliche spielen Fußball, und 271 Erwachsene halten treu die Mitgliedschaft.

Im Vergleich zum Vorjahr konnten 20 Mitglieder hinzugewonnen werden, informierte Linz. 14 Mannschaften, darunter 7 Damenmannschaften, waren 2014 im Spielbetrieb gemeldet. Im Jugendbereich arbeitet der SV eng mit dem benachbarten Waldauer Verein zusammen. Mit den "Alten Herren" der Spielvereinigung Vohenstrauß spielten die Altenstädter eine Freundschaftsrunde aus.

Rücklagen gebildet

Vor allem die Förderung der Jugendarbeit soll weiter forciert werden. Durch die gebildeten Rücklagen sei der Verein nun auch in der Lage, diese finanziell entsprechend zu fördern, stellte Linz in Aussicht. So sei ein Innenausbau mit dem Einbau einer Küchenzeile erfolgt. Federführend kümmerte sich darum stellvertretender Vorsitzender Matthias Gmeiner. Rene Albrecht und Sebastian Lehner packten eifrig mit an. Deshalb galt dem Trio ein dickes Lob des Vorsitzenden, denn immerhin sind die aktiven Helfer derzeit schon wieder mit der Renovierung der Kabinen und Technikräume zugange.

Ausschussmitglied Günther Lehner indessen kümmerte sich in erster Linie um den B-Platz, der neu abgezogen und angesät wurde. Hervorragend klappe die Spielgemeinschaft der Juniorengruppen mit dem SV Waldau und dem FSV Waldthurn. Die Abteilungsleiter Harald Striegl und Bernhard Kleber setzen sich dafür mit anderen Betreuern mustergültig ein, lobte Linz. Wegen des hohen Trainingsaufkommens sei der Verein auf die Spielplätze in Letzau und Roggenstein angewiesen. Gabi Linz legte ihren Kassenbericht vor, der von Markus Schönberger und Bernhard Bodensteiner keinerlei Grund zur Beanstandung gab.

Über die Mädchen- und Frauenfußballgruppen berichtete Holger Böhmler. Die D-Juniorinnen belegen derzeit den fünften Platz. Die C-Juniorinnen spielten in der Frühjahrsrunde in der Bezirksoberliga und damit in der höchsten Klasse der Oberpfalz. Mit ihren Trainern Christoph Böhmler und Rainer Dobler holten sie sich Meistertitel.

In der Landesliga Nord spielen die B-Juniorinnen und schafften dort den Klassenerhalt. Mit den Übungsleitern Paul Lukas und Günther Lehner laufe die Vorbereitung auf die bevorstehende Saison bereits auf Hochtouren.

Zweites Frauenteam

Acht neue Spielerinnen, sechs davon aus dem eigenen Nachwuchs, konnten in die Frauenmannschaft integriert werden. Das Trainerteam bilden Andreas Fryges, Holger Böhmler, Christoph Böhmler und Matthias Gilch als Torwart-Trainer. Erstmals konnte ein zweites Frauenteam gemeldet werden, das in der Freizeitliga um Punkte kämpfe. In dieser Saison soll die Mannschaft idealerweise in der Kreisliga an den Start gehen. Dritter Bürgermeister Johann Gollwitzer zollte dem SV hohe Anerkennung. Im Namen der CSU-Stadtratsfraktion überreichte er eine Spende.
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