Strapazierfähig, fest und flexibel

Zur offiziellen Amtseinführung der neuen Leiterin der Mittelschule waren zahlreiche Ehrengäste gekommen. Schulamtsdirektorin Christine Söllner sprach von vielen Aufgaben im Spannungsfeld unterschiedlichster Interessen für Rektorin Gabriela Reitinger-Maier.

Unter der Leitung von Josef Neubauer eröffnete die Bläsergruppe der Mittelschule mit Stefan Alberti und Natalie Sommermann Trompete) sowie Peter Dütsch (Posaune) die Veranstaltung. Edeltraud Fichtner begleitete das Ensemble am Klavier. Durch das Programm führte Studienrat Georg Brunner.

"Schulleitung ist ein neuer Beruf und keine Zusatzaufgabe des Lehrers", meinte Schulamtsdirektorin Söllner in ihrer Ansprache. Die Aufgabe bedeute Verantwortung für Lehrer, Unterricht und geordneten Schulbetrieb sowie für Bildung und Erziehung der Schüler.

Wie eine Aluleiter

Söllner stellte den Begriff "Schul-Leiter" in den Mittelpunkt ihrer Ausführungen. Eine Leiter könne aus Holz oder Metall sein. Der "Schul-Leiter-in" Reitinger-Maier ordnete sie das Material Aluminium zu: Strapazierfähig, fest, stabil, aber auch flexibel. "Für Ihren weiteren Weg als Blitz-, Feuerwehr-, Ton-, schlichtweg als Schulleiter wünsche ich Ihnen viel Freude, Kraft, Ausdauer und Gesundheit."

Pfarrer Markus Nees, Bürgermeister Ernst Schicketanz und Nicole Bruischütz für den Elternbeirat schlossen sich diesen Worten an. Nach einem Musikstück von Antonia Krämer und Franziska Schaller, gespielt mit der Querflöte, ergriff Schülersprecher Jonas Witzl das Wort.

"Schulleiterin zu sein, bedeutet sicherlich große Verantwortung in vielen Bereichen." Die Schüler setzten das Vertrauen in die Rektorin, mit verschiedenen Situationen zurecht zu kommen. "Aus den bisherigen positiven Erfahrungen seit Schulbeginn, glauben wir auch, dass Sie das alles gut meistern." Als Begrüßungsgeschenk überreichte Witzl eine leere Vase, die er dann mit Wasser und einer Rose füllte. Weitere Blumen brachten die Klassensprecher. Dazu spielte Antonia Krämer am Klavier "Schenkt man sich Rosen" aus der Operette "Der Vogelhändler".

Erste Zwischenbilanz

Für das Kollegium sprach Studienrat Georg Brunner, der die 90-Tage-Frist seit Schulbeginn zum Anlass für eine erste Zwischenbilanz nahm. "Unserer Mittelschule hätte nichts Besseres passieren können. Du bist ein Glücksfall." Die neue Schulleiterin habe Bewährtes nicht verworfen, aber bereits eigene Akzente gesetzt, die die Schulfamilie positiv aufgenommen habe. "Unkompliziertheit und Verantwortungsbewusstsein zeichnen deinen Führungsstil", meinte Brunner. "Hinzu kommen noch deine freundliche und kollegiale Art, die wir alle schätzen."
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