Weidener Genossenschaft investiert 6,2 Millionen Euro - Platz für 34 Stadthäuser
Fides baut "Altenstadt Mitte"

19 Reiherhäuser, aufgeteilt in Drei- und Vierspänner, errichtet die Fides-Wohnungsbaugesellschaft auf dem ehemaligen Hofbauer-und Röger-Areal in Altenstadt Mitte. Hier der Blick auf eine der vier Gebäude-Stangen, die Vorgärten zeigen hin zum Lärmschutzwall. Im Baugebiet ist insgesamt Platz für rund 34 Wohnhäuser. Bild: apg 60
Ein Weidener Bauteam sorgt nun doch dafür, dass die neue "Mitte" in der Nachbargemeinde Altenstadt/WN entsteht. "Wir haben lange in Weiden nach Grundstücken gesucht. Und wir suchen immer noch", betont Gunnar Hackl, Vorstand der Fides Wohnungsbau eG, der von der Gemeinde das gut 16 000 Quadratmeter große Areal zwischen Bahnlinie und Ernst-Kraus-Straße erwarb. Als Planer für das Projekt, in das die Fides über sechs Millionen Euro investiert, holte sich Hackl die Weidener Architekten Rainer Pichl und Thomas Gleißner (Büro "AGP 90") ins Boot.

Allein für die Erschließung, darunter fällt auch ein im Schnitt 4,30 Meter hoher und 157 Meter langer Lärmschutzwall entlang der Bahn, rechnet Hackl mit Kosten von 1,2 Millionen Euro. Das Grundstück sei den Aufwand auf jeden Fall wert. Die ehemaligen Röger und Hofbauer-Flächen sind saniert und baureif aufbereitet. Die beiden Biotope blieben erhalten. Abzüglich der Straßenflächen verbleibe eine bebaubare Fläche von 11 622 Quadratmetern.

33 Häuser

Sein Unternehmen erstelle selbst 19 Reihenhäuser, die nur teilweise im Bestand der Genossenschaft bleiben und vermietet werden sollen. 14 weitere Grundstücke werden vorparzelliert und dann frei an Bauwerber verkauft, die sich dort als eigene Bauherren ihren Traum erfüllen. Altenstadt gewährt jungen Familien ein "Baukindergeld". Zwar sind es in der Gemeinde rund 60 freie Grundstücke bereits erschlossenen. Die Eigentümer zeigen sich nicht bereit zu verkaufen. Auch hier gibt es eine Parallele zu Weiden, wo auf über 400 Baugrundstücke von Bauwerbern ebenfalls nicht zugegriffen werden kann.

Zu Altenstadt-Mitte zählen rund 5000 Quadratmeter für Gewerbe und nichtstörendes Gewerbe. Dort wird übrigens im nächsten Jahr ein Weidener Unternehmen bauen, das sich bisher als Internet-Firma in Weiden-Nord herausragend gut entwickelt. Mit dem Spatenstich geben Hackl, Bürgermeister Ernst Schicketanz und die Volksbank Nordoberpfalz, die das Projekt finanziert, heute offiziell den Startschuss für die Erschließung. Im Frühjahr folgt dann der Bau der 19 Stadthäuser, die - mit eingeschobener Garage - immerhin eine stattliche Grundfläche von 10,32 mal 11 Meter aufweisen. Je nach Platzbedarf (drittes großes Kinderzimmer) kann noch ein zweites Obergeschoss aufgesattelt werden.
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