Auch Dach braucht Sanierung
Bauausschuss informiert sich in der Mittelschul-Turnhalle und stellt Weichen für Ausstattung

Der Bauausschuss sah sich den Baufortschritt bei der Sanierung der Mittelschul-Turnhalle an. Bild: sm

Die Sanierung der Mittelschul-Turnhalle macht Fortschritte. Davon überzeugte sich der Bauausschuss bei einem Ortstermin. Allerdings gibt es zusätzlichen Handlungsbedarf: Das Dach der Halle ist nun auch noch sanierungsbedürftig.

Bei den Entkernungsarbeiten kam heraus, dass das Turnhallendach durchhängt. Das könnte die Statik beeinflussen, deshalb wird das Dach nun auch gleich mit saniert. Trotzdem will Architekt Wolfgang Schultes aus Grafenwöhr den angepeilten Fertigstellungstermin im November einhalten.

"Wir sind gut im Zeitplan", berichtete der Architekt bei dem Ortstermin. Das Gebäude sei größtenteils entkernt und befinde sich zurzeit in rohbauähnlichem Zustand. Dies treffe nicht nur für die Halle selbst, sondern auch für die Nebenräume wie Gerätelager, Umkleiden oder Sanitärräume zu. Selbst der neue Anbau für die Außensportgeräte sei schon hochgezogen. Der Boden, der erst vor einigen Jahren erneuert worden war, bleibt erhalten. Deshalb wurde er gut abgedeckt, damit keine Schäden entstehen, informierte der Architekt. Risse in den Wänden würden mit Stürzen und Gitternetzen saniert. Eingebaut werde noch ein Notausgang an der Westseite, dann gehe es an den Innenausbau. Das Gremium musste nun entscheiden, welche Fenster und Türen, Böden und Decken eingebaut werden sollen.

Eingedeckt wird das Dach mit rotbraunen Tonpfannen-Ziegel. Der neue Anbau erhält Trapezblech. Der Außenputz wird farblich an das Schulgebäude in rot und grau angeglichen. Schalldämmplatten an der Decke in der Halle sowie rund 2,5 Meter hohe Prallwände im unteren und Akustikwände im oberen Wandbereich sollen in der Halle Lärm dämpfen. In den Umkleiden sollen "Streulochdecken" den Lärm reduzieren. Die Räte legten noch etliche andere Ausstattungen fest, etwa Fliesen, Sonnenschutz, Trennwände, Sanitärausstattung, Elektroinstallation und Beleuchtung. Dabei entschieden sie sich zum Teil für Standardware (Sanitär) aber auch für exklusive Produkte (automatische Armaturen). Die gesamte Beleuchtung wird in LED-Technik ausgeführt.

Zustimmung fand der Bauantrag von Dr. Holger und Sissy Räth, Thomasstraße 6. Sie ersetzen einen Holzzaun durch einen Metallzaun.
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