Bei Ortstermin
Bauausschuss stimmt für Urnenwand

Der Bauausschuss beschäftigte sich bei einem Ortstermin mit der Sanierung einiger Friedhofswege. Zugleich ging es um den Bau einer neuen Urnenwand. Bild: sm

Urnengräber werden immer beliebter. Momentan gibt es noch genügend, aber die Gemeinde plant schon für die Zukunft.

Der Standort für eine neue Urnenwand soll mitten im Friedhof sein. Der Bauausschuss sah sich bereits um. Zur Neugestaltung der Friedhofswege gab es einen Ortstermin. Bürgermeister Ernst Schicketanz erklärte, dass einige bisher geteerte Friedhofswege saniert werden müssen. Der Rathauschef präsentierte drei mögliche Varianten, vom Nichtstun bis zur Pflasterung mit Fundament für eine neue Urnenwand.

Die Kosten bei der Pflasterung betragen 142 000 Euro, die Maßnahme mit dem Fundament für die Urnenwand kostet 163 000 Euro. Eingeschlossen sind die Erneuerung der Wasserleitung, der Einbau von sogenannten Gabionen und das Fundament für die Urnenwand.

Klar war schnell, dass der Asphalt der sanierungsbedürftigen Friedhofswege durch Pflaster ersetzt werden soll. Strittig waren nur noch die Vorbereitung und der spätere Bau der Urnenwand. Bauhofchef Stefan Fuchs hatte eine Konstruktion aufgebaut, damit sich die Räte die geplante Wand besser vorstellen können.

Zwei Gegenstimmen


Die Reaktionen reichten von Begeisterung bis Ablehnung, zumal der vorhandene Weg dadurch schmäler würde und sich die neue Wand mitten auf dem Friedhof befände. Schließlich entschloss sich das Gremium mit 6:2 Stimmen für den Bau der Fundamente und somit für die Urnenwand. Dagegen stimmten Konrad Adam (FWG) und Hans Simon (SPD). Einigkeit herrschte bei den Bauanträgen. Der Ausschuss stimmte den Gesuchen von Karlheinz und Angelika Wendel (Kaminholzregal im Fichtenweg) und von Samet Hasan Copur (Umbau Einfamilienhaus zum Zweifamilienhaus mit Neubau einer Doppelgarage in der Parksteiner Straße) zu.

Schicketanz gab noch bekannt, dass die Sanierung der Mittelschul-Turnhalle am Gründonnerstag begonnen hat. Erfreuliches berichtete er zur Förderung. Statt der erwarteten 40 gebe es sogar 42 Prozent.
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