Gemeinderat legt Zugangspunkte für freies Wlan fest
Vier Hotspots genehmigt

(sm) Der Breitbandausbau beschert auch den Altenstädtern freies Wlan. Der Gemeinderat entschied sich für vier Hotspots: Rathaus, Heimatmuseum, Seniorenpark und Bahnhaltepunkt. Die Herstellungskosten belaufen sich auf rund 15 000 Euro, die Betriebskosten auf 3300 Euro im Jahr.

Bürgermeister Ernst Schicketanz berichtete im Gemeinderats über das Ergebnis der Machbarkeitsprüfung. Alle vier ins Auge gefassten Hotspots seien möglich. Vom staatlichen Zuschuss von 5000 Euro wurden bereits 900 Euro für Planungskosten verbraucht. Das Geld reicht also noch für die beiden Standorte Rathaus und Museum. Die beiden weiteren Standorte müssten somit aus der Gemeindekasse bezahlt werden. Die Räte entschieden sich mehrheitlich für alle vier Hotspots. Keinen Erfolg hatten Dominik und Stephanie Artmann aus Köfering mit ihrem Antrag für einen Aufbau einer Wohnung über der Garage in der Bachstraße 13. Mit 9:8 Stimmen lehnte der Gemeinderat das Vorhaben ab. Es gab zu viele Abweichungen vom Bebauungsplan. "Wenn wir das zulassen, dann können wir alle Bebauungspläne wegwerfen", meinte Hans Simon. Andere, wie zum Beispiel Claudia Plödt oder Michael Eismann, sprachen sich dafür aus, zumal Nachbarn zugestimmt hätten.

5875 Euro pro Jahr spart die Kommune künftig beim Strom durch eine Bündelausschreibung. Bisher kostete die Kilowattstunde 2,555 Cent, künftig 1,750 Cent bei den Stadtwerken Amberg. Der Bezugszeitraum dauert von 2018 bis 2021. Positiv fiel die Stellungnahme des Landratsamtes zum Haushalt 2017 aus, berichtete Geschäftsleiter Rüdiger Fuhrmann. "Der Kommune wurde bescheinigt, dass sie in der Lage ist, sich aus eigener Kraft zu finanzieren."

Keine Einwände hatte das Gremium zum Haushalt 2017 des Arche-Noah-Kindergartens. Gerechnet wird mit einem Betriebskostendefizit in Höhe von 36 324 Euro. Davon trägt die Gemeinde 90 Prozent. Im Vorjahr lag das Defizit nach Verrechnung eines Überschusses aus 2015 bei 4924 Euro. Auch dem Haushalt des AWO-Kindergartens stimmte das Gremium zu. Hier muss sich die Gemeinde aufgrund eines Vertrages an einem Defizit nicht mehr beteiligen.

Daneben diskutierten die Räte noch über die Standorte von Müll- und Hundekotbeutel-Behältern. Bürgermeister Schicketanz berichtete über die Erstellung eines Konzepts für Mülleimerstandorte. Momentan gibt es 14 Hundekotbeutelspender und 49 Abfalleimer. Die Fraktionen sollen weitere mögliche Standorte ins Spiel bringen. Michael Eismann schlug als weiteren Standort den Buchsteig vor.
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