Gespräche mit dem Discounter geplant
Kik steht im Weg

Die Gemeinde will die Kantstraße ausbauen und sanieren. In diesem Zusammenhang sorgten der 50 Zentimeter schmale Grünstreifen und der Dachvorsprung beim Kik-Einkaufsmarkt (rechts) für Diskussionen. Bild: sm

Die Straßensanierungen in der Gemeinde gehen weiter. Als nächstes steht die Kantstraße mit einer neuen Wasserleitung und der Kanalisation auf dem Programm. Es gibt allerdings noch einige Probleme.

Ingenieur Albert Sollfrank vom Büro Zwick-Ingenieure aus Weiden stellte dem Bauausschuss einen Sanierungsplan für die Kantstraße vor. Demnach gibt es einige Veränderungen zur bisherigen Trasse. Der bestehende Gehweg auf der Westseite hat momentan eine ungleiche Breite. Teilweise sind es nur 90 Zentimeter. Das Trottoir wird deshalb durchgehend auf mindestens 1,50 Meter verbreitert.

Die Einmündung der Kantstraße in den Lindenweg wird ebenfalls erweitert und erhält dadurch einen größeren Kurvenradius. Lange Fahrzeuge haben momentan Probleme mit der engen Kurve. Nun wird der Zaun des angrenzenden Spielplatzes weiter nach innen versetzt. Die Regelfahrbahnbreite der Kantstraße beträgt künftig fünf Meter. Allerdings gibt es eine Engstelle beim Kik-Markt. Hier ist die Fahrbahn lediglich 4,25 Meter breit. Das gefiel einigen Räten nicht. Sollfrank will deshalb mit dem Marktinhaber verhandeln, ob dieser den 50 Zentimeter breiten Grünstreifen an die Gemeinde abtritt. Dann könnte die Straße um diesen Streifen noch verbreitert werden. Allerdings bereitet auch der Dachvorsprung Probleme, denn dieser wäre höheren Fahrzeugen im Weg. Sollfrank will deshalb klären, ob eine Verkürzung des Dachvorsprungs möglich wäre.

Die Räte lehnten den aktuellen Straßenausbauplan mit 4:4 Stimmen ab. Nun müssen erst noch einige offene Fragen geklärt werden, darunter auch die Umlegungskosten für die Anlieger wegen des eventuellen Grunderwerbs und des Dachvorsprungrückbaus. Der Bauausschuss will sich dann erneut mit der Kantstraße beschäftigen.

Einig war sich das Gremium bei der Erneuerung des Eingangsbereiches zum früheren Sitzungssaal, der Fenster und der Fassade beim Feuerwehrgerätehaus. Die Räte sahen hier Handlungsbedarf. Die Kosten bezifferte Bürgermeister Ernst Schicketanz auf rund 100 000 Euro.
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