Gute Noten
SPD sieht sich mit Rektorin in der Mittelschule um

Um einen Eindruck von der Schule zu bekommen und um die neue Leiterin Gabriela Reitinger-Maier kennenzulernen, besuchten SPD-Gemeinderäte mit Bürgermeister Ernst Schicketanz die Mittelschule. Die Rektorin gestand, dass sie sich von Lehrern und Schülern so gut angenommen fühle, dass sie über ihre Bewerbung für Altenstadt glücklich sei.

Um den Bestand der Mittelschule brauche man sich keine Sorgen zu machen: Wenn auch ein beträchtlicher Anteil der Grundschüler nach der 4. Klasse übertritt, so garantieren doch die Größe des Schulsprengels, die Kinder mit Migrationshintergrund und Flüchtlingskinder (zur Zeit 45 von 162 Schülern) sowie Gastschüler ausreichend große Klassen.

Trend zur Ganztagsschule


Im Übrigen scheint der Abwärtstrend bei Schülerzahlen und Geburten auszulaufen. Obwohl nach der 6. Jahrgangsstufe nochmal Schüler an die Wirtschaftsschule gehen, sichert die gute Zusammenarbeit mit der Mittelschule Neustadt im M-Zweig die Klassenbildung. Die Schulleiterin möchte die Offene Ganztagsschule wieder einführen, aber das hängt vom Interesse der Eltern ab. Es müssten mindestens 14 Kinder sein. "Es spricht für das pädagogische Engagement der Lehrer und den Fleiß der Schüler, dass sehr viele den M-Zweig schaffen und damit die mittlere Reife erreichen", hieß es aus der Runde. Probleme mit der Disziplin stellen kein besonderes Thema dar. Wenn doch eines auftritt, kümmert sich Jugendsozialarbeiterin Michaela Santl darum.

Auf die Frage von Konrad Merk nach Kontakten mit der heimischen Wirtschaft verweis Reitinger-Maier auf die Betriebserkundungen vieler Klassen, um Jugendliche an das Berufsleben heranzuführen und ihnen Orientierung für die Berufswahl zu bieten.

Ein Rundgang durch das Gebäude mit Blick in Computer- und Werkräume, in Küche und Büro rundeten den Besuch ab. Dabei sondierten die Besucher mit der Schulleiterin auch die räumlichen Möglichkeiten für die Aufnahme einer angedachten Pharmazeutisch-technischen Berufsfachschule, worüber der Bürgermeister schon mit der Rektorin und dem Landratsamt gesprochen hat.

Auf die Frage von Hans Simon nach Wünschen an die Gemeinde äußerte sich die Rektorin sehr zufrieden. Eine neue Küche wäre aber schon schön.
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