Informationen liefern und Transparenz schaffen
Florian von Brunn fordert starke Verbraucherrechte

Bild: Verbraucherexperte MdL Florian der SPD referierte in d`Wirtschaft über Verbraucherrechte und den Umgang mit Verbrauchern und Lebensmittelskandalen. Er stellte sich auch den Fragen der Mitglieder zu seiner Kandidatur als Landesvorsitzender der SPD.

Der Verbraucherexperte der SPD, Florian von Brunn, fordert starke Rechte. Dies möchte er auch durch seine Kandidatur als Parteivorsitzender der Bayern-SPD unterstreichen. In Altenstadt stellt sich der Landtagsabgeordnete den Fragen der Mitglieder.

(adj) Verbraucherrechte stärken, Transparenz schaffen. Dies waren die Kernaussagen von Brunn bei seinem Referat in "D'Wirtschaft". Außerdem stellte sich der 48-Jährige Fragen zu seiner Kandidatur zum Parteivorsitz der SPD. "Ich bin seit dreieinhalb Jahren im Landtag und möchte meinen Beitrag zum Wohle der Gesellschaft leisten. Ich bin verheiratet und habe zwei Kinder. Die soziale Gerechtigkeit steht für mich im Fokus." Die Sozialdemokratische Partei müsse besser sichtbar werden, ist sich der Politiker sicher. "Wir wollen die CSU herausfordern und eine gute Alternative dazu bieten. Dazu brauchen wir Mut und Selbstbewusstsein in der Auseinandersetzung." Klar sprach er sich für Demokratie und gegen rechte Strömungen aus. "Dies sind auch die Gründe für meine Kandidatur."

Lebensmittelskandale


Ein Kernthema der Sozialdemokratie sei der Verbraucherschutz. Der beinhalte auch den Schutz von Verbrauchern gegen Großkonzerne. "Lebensmittelskandale wie bei Bayern-Ei, Schweinemast, Müller Brot, die BSE-Fälle oder die Gammelfleisch-Vorkommen drängen uns den Eindruck auf, dass der Regierung nicht der Schutz der Verbraucher, sondern die Unterstützung der Konzerne am Herzen liegt. Das ist aber nicht die Position der SPD." Der Verbraucher habe ein Recht auf Information.

Um dies zu erreichen, sei mehr Transparenz und eine funktionierende Verbraucherberatung notwendig. Bei der Aufarbeitung der Skandale zeige sich, dass die zuständigen Behörden und die Staatsregierung versagt hätten, betonte Brunn. "Die organisatorischen Defizite müssen behoben werden. Es muss klare Vorgaben für Lebensmittelkontrolleure geben, die am Ende zu 100 Prozent durchgeführt werden."

Brunn forderte eine Veröffentlichung aller Kontrollergebnisse, ebenso eine klare Kennzeichnung von Produkten. "Unser Ziel muss sein, die regionale Ware zu stärken." Eine Diskussion über die Fragen nach einer Frauenquote, dem Profil der SPD sowie Nachwuchsgewinnung und gleichwertige Lebensbedingungen der Bürger schlossen sich dem Vortrag an.

Wir wollen die CSU herausfordern und eine gute Alternative dazu bieten. Dazu brauchen wir Mut und Selbstbewusstsein.Florian von Brunn, Verbraucherexperte der SPD
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