Stellungnahme der Gemeinde Altentstadt zum bundesverkehrswegeplan
Lärmschutz muss her

Mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke muss auch der Lärmschutz kommen. Außerdem sei eine Verlagerung des Güterverkehrs in die Nacht nicht tragbar, fordert der Gemeindrat.

Das Gremium befasste sich in seiner jüngsten Sitzung unter anderem mit der Stellungnahme zum Bundesverkehrswegeplan. Diese bezieht sich hauptsächlich auf die geplante Elektrifizierung der Bahnstrecke Hof-Regensburg. Für die Kommune stellt Elektrifizierung eine wesentliche Veränderung dar.

Deshalb müssten im Bundesverkehrswegeplan einige wichtige Aspekte berücksichtigt werden: Bebauung und Bürger würden bereits durch die A 93, die Bundesstraßen B 15 und B 22 und die Bahnlinie stark eingeengt. Durch die Erhöhung des Schienengüterverkehrs würden sie einer weiteren großen Belastung ausgesetzt. Deshalb fordert die Gemeinde Maßnahmen zur Lärmschutzvorsorge und -sanierung, den Ausschluss von Erschütterungen für bestehende und geplante Gebäude sowie den Ausschluss einer Kostenbeteiligung der Gemeinde. "Ferner fordern wir, dafür Sorge zu tragen, dass unsere Einwohner keinerlei gesundheitlicher Gefahren, eventuell durch Elektrosmog, ausgesetzt sind." Die Kommune gehe davon aus, dass die durch die Elektrifizierung erforderlichen Einrichtungen zum Lärmschutz für die angrenzende Bebauung sofort, ohne Kostenbeteiligung der Gemeinde, realisiert werden.

Personenverkehr verbessern


Die Gemeinde fordert zudem, "dass bei der angestrebten Elektrifizierung (...) gewährleistet werden muss, dass der derzeit vorhandene Personennah- und Personenfernverkehr weiter verbessert wird. Zumindest muss dieser aber in der gleichen Qualität auf der Schiene erhalten bleiben und nicht durch den Güterverkehr verdrängt werden. Eine Verschiebung des Güterverkehrs in die Nachtzeiten ist für die Gemeinde nicht tragbar."
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