500 000 Euro für Wasserhochbehälter
Wasser mag es dunkel

Eine Sanierung des bisherigen Wasserhochbehälters ist für die Kommune Altenstadt unumgänglich. Auch der Zugang zur Anlage soll verbessert werden. Dazu wird die Treppe abgebaut und ein Zugang im unteren Teil des Gebäudes geschaffen.

Der Bau- und Umweltausschuss beschäftigt sich vor Ort mit einem 500 000-Euro-Projekt. Im Mittelpunkt des Interesses steht die Sanierung des Wasserhochbehälters.

(adj) Am Hochbehälter erläuterte Bernhard Kaltenecker vom Büro Zwick die Zahlen und notwendigen Arbeiten. Wie Bürgermeister Ernst Schicketanz erklärte, sei eine Anpassung an die neuesten Vorschriften erforderlich. Kämmerer Rüdiger Fuhrmann führte aus, dass eine Sanierung deutlich billiger als ein Neubau sei. Auch müssten dabei keine Kosten auf die Bürger umgelegt werden.

Die beiden Kammern fassen jeweils 300 Kubikmeter Wasser. Das soll auch so bleiben, schließlich kann damit der mittlere Tagesbedarf der Gemeinde gedeckt werden. Wird mehr Wasser benötigt, kann die Gemeinde es von der Steinwaldgruppe beziehen. Der Notverbund mit Weiden ist eine weitere Sicherheit für die Versorgung.

Dennoch sind bauliche Veränderungen erforderlich. So werden die Decken und Wände neu gefliest und abgedichtet. Die Fenster werden verschlossen, da es keinen direkten Lichteinfall auf offenes Wasser geben darf. Es werden Trennwände auf die Wasserkammern gesetzt und Treppen eingebaut, um einen besseren Zugang zur Reinigung zu ermöglichen. Außerdem wird der Zulauf von der Steinwaldgruppe so umgebaut, dass er unter der Wasserkante liegt. Die bisherige Verbindung zwischen den Kammern wird getrennt, Entlüftungs- und Elektrotechnik werden auf den neuesten Stand gebracht.

Der Zugang zum Hochspeicher wird nach unten verlegt und die bestehende Treppe abgebaut. Die Baustelleneinrichtung soll über die Lobkowitzerstraße erfolgen. Während der Bauphase steht jeweils eine Kammer des Hochbehälters zur Verfügung. Die Kostenschätzung beläuft sich auf etwa 500 000 Euro. Nach dem Beschluss des Gemeinderates, der Ausschreibung und Vergabe soll das Bauvorhaben von Mai bis Oktober 2017 abgewickelt werden. Der Bauausschuss sprach sich einstimmig für die Maßnahme aus. Die Mittel werden im Haushaltsplan eingestellt.
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