Altenstadt plant Seniorenpark
Twist im Seniorenpark

Zwei Fitnessgeräte werden für den Seniorenpark auf dem noch brachliegenden Grundstück in der Wagnerstraße angeschafft. Eines davon könnte eine Twist-Station oder aber ein "Skywalker" genannter Stepper sein. Gemütliche Sitzplätze werden das Gelände bereichern. Bild: sm

Zuerst ein Plausch auf der Bank im Grünen, dann eine Runde auf dem "Skywalker" und zum Abschluss ein paar Beeren aus dem Naschgarten. Die Gemeinde plant einen Seniorenpark in der Wagnerstraße.

Der Bauausschuss beschäftigte sich am Donnerstag mit einem Plan, in dem ein barrierefreier Fußweg und diverse Einrichtungen für Senioren vorgesehen sind. Die Umgestaltung der Fläche kostet laut Landschaftsarchitekt Manfred Neidl aus Sulzbach-Rosenberg 58 000 Euro. Die Kommune rechnet mit einem Zuschuss von 30 000 Euro über das Leader-Programm.

Sitzplatz unter der Eiche


Ein geschwungener 1,5 Meter breiter und barrierefreier Fußweg führt von der Wagnerstraße ausgehend durch den künftigen Seniorenpark in Richtung Bachstraße.

"Der Weg kann entweder asphaltiert oder gepflastert werden", sagte Neidl. Etwa in der Grundstücksmitte soll unter einem bereits vorhandenen Eichenbaum ein Aufenthaltszentrum mit Sitzbänken und Tischen entstehen. Zudem wird ein Naschgarten mit Berankung und Beerensträuchern vorgesehen. Des Weiteren ist ein Hochbeet geplant. Nördlich davon könnten drei spezielle Bewegungsgeräte für Senioren aufgestellt werden. Neidl dachte dabei zum Beispiel an ein "Powerfahrrad", ein "Armfahrrad", einen "Skywalker" (Stepper) oder an eine "Brust- und Twist-Station" für Arme und Schultern. Die Geräte werden mit Hecken abgegrenzt. Ein bereits vorhandener Pavillon auf dem Grundstück des Landkreissiedlungswerkes soll mit angebunden werden. Weitere Sitzbänke sind geplant, eine steht bereits neben dem Postkasten und den Stromverteilerkästen.

Zwei Fitnessgeräte


Der Landschaftsarchitekt möchte diesen Bereich gleich mit verschönern. Sowohl der Postkasten als auch die Sitzbank werden versetzt und mit Hecken eingegrünt. Den Gemeinderäten gefiel der Vorschlag des Landschaftsarchitekten, vor allem wegen der Barrierefreiheit. Diskussionen gab es über Fitnessgeräte und über den Belag für den Weg. Schließlich einigte sich das Gremium auf die Anschaffung von zwei Geräten. Welche, soll noch festgelegt werden soll. Der Weg soll mit Betonpflaster, das für Rollstühle und Rollatoren geeignet ist, gebaut werden. Die Pläne werden bei der Förderstelle eingereicht.
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