Doris Bodensteiner übernimmt die Leitung der Altenstädter Grundschule
Für ihr Leben gerne Lehrerin

Doris Bodensteiner. Bild: privat
Als andere froh waren, dass sie die Schule endlich hinter sich lassen konnten, wollte Doris Bodensteiner gar nicht mehr weg - und wurde Lehrerin. "Ich bin schon sehr gern selbst zur Schule gegangen. Es gab nie einen Moment, wo ich gedacht habe: ,Bloß nicht mehr in die Schule'", sagt die 48-Jährige. Momentan leitet sie noch die Grundschule in Püchersreuth. Vom 1. August an übernimmt sie die Grundschule in Altenstadt.

"Ich freue mich sehr auf die Herausforderung in der größeren Schule", betont die Rektorin. Gedanklich eingerichtet habe sie sich in ihrem neuen Büro noch nicht. "Das ist noch ein bisschen früh", lacht sie, "ein halbes Jahr." Wichtiger sei ihr, was "an der Schule läuft und was man Neues gestalten kann". Vor allem wolle sie aber erst einmal in der neuen Arbeit ankommen und mit den Kollegen und Eltern ein gutes Verhältnis aufbauen.

Die nette und offene Zusammenarbeit in Püchersreuth werde sie vermissen. "Eine kleine Schule ist doch familiärer als es wahrscheinlich an einer großen Schule ist, aber das werde ich bald sehen." Fünf Jahre lang war Bodensteiner Rektorin in Püchersreuth. Der Abschied falle ihr schwer, aber sie gehe mit "einem lachenden und einem weinenden Auge". In Altenstadt will Bodensteiner das Ganztagsangebot auf jeden Fall weiterführen. "Eltern sind oft darauf angewiesen. Es lässt sich besser mit dem Beruf vereinbaren", meint sie. Auch die Medienbildung ist ihr wichtig. Sie wünscht sich, im Unterricht noch mehr mit Laptops und Tablets neben Printmedien zu arbeiten.

Von der Arbeit erholt sie sich an der frischen Luft. In der wenigen Freizeit, die sie habe, geht die 48-Jährige gerne Walken, manchmal auch Joggen, und im Sommer in den Garten. "Als Schulleiter ist man den ganzen Tag in der Schule, aber das macht mir nichts", sagt Bodensteiner. "Wenn man was wirklich gern macht, empfindet man das nicht als stressig."

An die ältere der beiden Töchter habe sie weitergegeben, wie schön es in der Schule sei. Die 24-Jährige ist Referendarin an der Grundschule in Grafenwöhr, die 22-jährige Tochter komme mehr nach dem Vater. "Sie studiert Medizintechnik."
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