Gemeinde stellt auf LED-Leuchten um
Altenstadt leuchtet sparsam

Stolz präsentierten Gerhard Schmerber vom Bayernwerk-Netz-Center Weiden (von links), Rüdiger Fuhrmann (Geschäftsleiter und Kämmerer der Gemeinde Altenstadt/WN), Bürgermeister Ernst Schicketanz und Markus Windisch (Kommunalbeauftragter vom Bayernwerk Regensburg) die neue LED-Straßenbeleuchtung, die von Ludwig Schneck aus Neustadt/WN (auf der Hebebühne) eingebaut wurde. Bild: sm

Die Gemeinde hat ihre Straßenbeleuchtung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung umgestellt und spart künftig Strom und Geld. Die Investition rechnet sich schon nach ein paar Jahren. Die Kommune sieht darin einen Musterbeitrag im sparsamen Umgang mit Steuergeldern.

Vertreter des Bayernwerks und der Gemeinde trafen sich anlässlich der abgeschlossenen Umrüstung der Straßenlaternen auf LED-Beleuchtung. Alle 728 Straßenlaternen der Gemeinde sind mit wirtschaftlichen Leuchtkörpern ausgerüstet. 505 wurden dabei auf LED (Light Emitting Diode) umgerüstet, der Rest ist schon seit einigen Jahren mit sparsamem Gelblicht ausgestattet. Die Gemeinde investierte insgesamt 150 000 Euro und spart künftig bis zu 80 Prozent Strom.

Die Partner hoben besonders ihre gute Zusammenarbeit hervor. Das zeigte sich bei der Info-Veranstaltung, bei der Sachbearbeiter Gerhard Schmerber vom Bayernwerk die LED-Leuchten detailliert erläuterte. Bei der Umrüstung der Altenstädter Straßenbeleuchtung wurden verschiedene Typen verbaut, je nach vorhandenen Masten. Die neuen LED-Leuchten haben eine erhöhte Lebensdauer von 12 bis 15 Jahren und benötigen einen geringeren Wartungsaufwand. Die neuen Lampen enthalten kein Schwermetall und der UV-Anteil des Lichts ist sehr gering. Die Amortisationszeit beträgt sechs bis sieben Jahre. Bauausführende Firma war Elektro Schneck aus Neustadt. Schmerber leitete als Verantwortlicher vom Bayernwerk vor Ort.

"LED bietet neben einer langen Lebensdauer und kompakten Abmessungen eine hohe Lichtausbeute", berichtete Markus Windisch, Kommunalbetreuer des Bayernwerks. Die Technik habe im Vergleich zur herkömmlichen Straßenbeleuchtung Vorteile: Unter anderem eine Lichtlenkung dorthin, wo das Licht gebraucht wird. Zudem gebe es keine "Einbrennzeit", somit stehe die volle Lichtleistung sofort nach dem Einschalten zur Verfügung.

"Die Bürger haben von der Umstellung kaum etwas bemerkt", sagte Bürgermeister Ernst Schicketanz. Nur vereinzelt beklagten einige, dass ihre Hofeinfahrt nicht mehr ausgeleuchtet werde, da die LED-Lampen einen zielgerichteten Ausleuchtungswinkel und kaum Streulicht haben. "Für die Hofbeleuchtung ist die Gemeinde nicht zuständig, das ist Sache des Grundbesitzers", entgegnete der Bürgermeister. "Falls Störungen auftreten, sollen sich die Bürger beim Bayernwerk-Kundencenter in Weiden melden", ergänzte Schmerber.
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