Gemeinderat Altenstadt sucht Lösungen für angespannte Parksituation
Wilde Parker stoppen

Die Parksituation im Gebiet Altenstadt sorgt erneut für Diskussionen im Gemeinderat. Verbotsschilder und eine bessere Überwachung sollen die angespannte Situation nun entschärfen.

Der Gemeinderat will künftig das "wilde Parken" verhindern. Die Mitglieder greifen damit eine Anregung von CSU-Fraktionssprecher Dominik Baschnagel auf. Dieser verweist in einem Schreiben an die Gemeinde vor allem auf Probleme beim Parkverhalten von Lkws, deren Anhänger und Aufleger. Speziell im Bereich der Gewerbegebiete Haidmühle und Jahnstraße sehen sich die Bürger damit konfrontiert. Die Folge: Verkehrsbehinderungen und "diverse Hinterlassenschaften".

Flächendeckendes Verbot


"Schon vor einigen Jahren haben wir uns darüber im Gemeinderat unterhalten. Es ist dringend geboten, Abhilfe zu schaffen. Neben den Unannehmlichkeiten für die Anlieger werden auch Gehwege, Randsteine und Freiflächen in Mitleidenschaft gezogen", schreibt Baschnagel. Er beantragte im Namen der CSU-Gemeinderatsfraktion, sich mit diesem Thema auseinanderzusetzen und das Anliegen zu prüfen.

Eine mögliche Option sei es, in den genannten Gebieten ein flächendeckendes Halteverbot analog zu den bestehenden Verboten anzubringen - etwa bei der Zufahrt zu den Firmen Ramke, Speed for Trade und Schmid. Baschnagel forderte den Gemeinderat zudem auf, sich in diesem Zusammenhang auch mit der Parksituation im "gesamten Ortsgebiet" (Egerländerstraße, Wagnerstraße, Pfarrplatz, Julius-Meister-Weg) zu befassen. Vielerorts würden Flächen als Parkflächen genutzt, die "beim besten Willen keine sind". Für Bürgermeister Ernst Schicketanz betonte, dass dieses Thema eine Angelegenheit für die nächste Verkehrsschau im Frühjahr 2017 sei.

Die Gemeinde werde nun weitere Parkverbotsschilder für Lkws aufstellen, hieß es im Gremium. Die Kommune will prüfen, wie der "stehende Verkehr" im Ortsgebiet künftig besser überwacht werden kann.

Zustimmung fanden die Bauanträge von Stephanie und Bernd Kruppa, Wagnerstraße 21 (Neubau eines Carports), von Hans Häupl, (Umbau im Dachgeschoss und Errichten von zwei Balkonanlagen), von Roland und Susanne Hösl, Friedrich-Ebert-Straße 14c, Weiden (Neubau eines Einfamilienhauses mit Doppelgarage in der Eduard-Festbaum-Straße) sowie von Konrad Adam, Emmeram-Mark-Straße 7 (Anbau einer neuen Garage an das Wohnhaus sowie Kellererweiterung mit Terrasse).

Keine Einwände hatte das Gremium beim Flächennutzungsplan der Gemeinde Kirchendemenreuth und dem Bebauungsplan "Döltsch-Am Bühl" sowie dem Bebauungsplan der Stadt Weiden "Rehbühlstraße zwischen Peter-Henlein-Straße und Behaimstraße 2.
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