Höllisch gut
Viel Appluas beim Theaterabend der Grundschule

Es hat ein bisschen was von Disco und Plattenparty: In der Hölle tanzen die Teufel.

Ihrer musikalischen Grundschule machen die Kinder beim Theaterabend in der Turnhalle am Donnerstag alle Ehre. Beim Stück "Der Teufel mit den drei goldenen Haaren" blitzt bei manchen beachtliches schauspielerisches Talent auf.

Die Geschichte dreht sich um das Glückskind (Stefan Kallmeier), das vom bösen König (Niklas Bock), in der Hoffnung dass es nicht mehr wiederkehrt, ausgeschickt wird, ihm die drei goldenen Haare des Teufels (Konstantin Kellis) zu bringen. Der König will damit seinen ungeliebten Schwiegersohn, den Tochter (Abigail Probst) geheiratet hat, los werden.

Die Einsamkeit der Tochter war in der Szene fast zu greifen, und das Aufhellen der Gesichtszüge beim ersten Anblick des Glückskinds sprach Bände. Auf seinem Weg zum Teufel begegnete es Menschen, die den Jungen baten, sie von ihrem Leid zu erlösen und sie nicht zu vergessen.

In der Unterwelt beeindruckte die Zuschauer der Tanz der Teufel. Im aufwallenden Höllenrauch. Dank der Hilfe des Teufels Großmutter (Liane Schönknecht) kann das Glückskind dem Teufel seine drei Geheimnisse entlocken und die drei goldenen Haare stehlen.

Auf dem Rückweg erlöste es dann die Leidenden von ihrem Elend. Aus der Hölle zurückgekehrt, feiert das Glückskind mit der Prinzessin (Abigail Probst) mit dem Segen der Königin (Line Bayer) Wiedersehen. Weitere Hauptrollen spielten der schusslige Schreiber (Noah Nunez Hübner), der arme Fährmann (Laura Kledtke), der Müller (Era Kastrati) und die Müllerin (Luisa Nesterenko).

Erzählerin Tammy Hess führte souverän durch die Geschichte. Die Massenszenen, in denen die AG Musik und Bewegung unter der Leitung von Ulrike Pawlick agierten, waren gut abgestimmt und einstudiert.

Musikalisch begleiteten der Grundschulchor unter Leitung von Gabi Prell und die Orff-Gruppe von Josef Bäumler die Aufführung. Die Gesamtleitung hatte Maria-Luise Vollath.
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