Kirchweih in Altenstadt
Fünf Kreuze für fünf Wunden

Einen Stein mit fünf Kreuzen als Symbole für die fünf Wunden Jesu brachte Pfarrer Markus Nees den Kindern in den Kirchweihgottesdienst mit.

Was es für eine gelungene Kirchweih braucht? Die Kombination aus Kirwatanz und Kirchweihpredigt. In Altenstadt hieß das Bühne frei für das "Haidmühlner Wurstwasser Orchestra" am Samstag und für Pfarrer Markus Nees am Sonntag.

(adj) Im Gottesdienst zeigte Pfarrer Nees den Kindern einen Stein mit fünf Kreuzen. Sie symbolisieren wie bei der Osterkerze die fünf Wunden von Jesus Christus. Sie sollen daran erinnern, die Wunden der Mitmenschen nicht zu vertiefen, sondern zu lindern.

Zum Abschluss des Gottesdienstes erhielt jeder Besucher ein Jerusalem-Kreuz als Erinnerung an die Kirchweih. Musikalische gestalteten der Kirchenchor, Tobias Rupprecht (Orgel) und Marina Gmeiner (Querflöte) die Messe.

Gedankenaustausch


Im Anschluss lud der Pfarrgemeinderat zum Kirwaschoppen vor der Kirche ein. Bei einem Glas Sekt oder einem anderen Getränken tauschten die Besucher ihre Gedanken aus. Thema war auch der Kirchweihgottesdienst selbst. Pfarrer Markus Nees und Pfarrgemeinderatsvorsitzender Ralph Bauer freuten sich über den guten Zuspruch.

Feier in "d'Wirtschaft"


Den weltlichen Teil feierten die Altenstädter im Eventsaal von "d'Wirtschaft" - bereits tags zuvor. Die Musiker vom "Haidmühlner Wurstwasser Orchestra" luden beim zweiten Kirwatanz zu einer musikalischen Reise ein. Im rappelvollen Saal verstanden es Stefan Ganserer (Gesang), Martin Simon (Gitarre/Gesang), Lukas Schwarz (Drums), Matthias Adam (Gitarre), Christian Sturm (Akkordeon) und Peter Schramek (Bass) mit fetzigen Rythmen, von Bayerisch bis Rock das Publikum in Kirwastimmung zu bringen. Die Gäste hatten ihren Spaß, sie sangen, tanzten, klatschten, kreischten und johlten bei jedem der Lieder mit. "Endlich ist in Altenstadt an der Kirwa was los", war immer wieder zu hören.

Den Gästen der Kirwaparty war dann nur zu wünschen, dass nicht der Satz aus dem Song von Seiler und Speer gilt, der da lautet: "Waunst amoi nu so ham kummst, sam gschiedane Leid.
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