Klaus Kuschel tritt Ruhestand an
Dirigent geht von Bord

Mit der Gitarre in der Hand verabschiedete sich Rektor Klaus Kuschel von der musikalischen Grundschule in den Ruhestand. Schulrätin Elisabeth Junkawitsch, Bürgermeister Ernst Schicketanz (Zweiter von rechts)und stellvertretender Schulleiter Josef Bäumler wünschten alles Gute. Bild: adj
Er machte dem Namen der musikalischen Grundschule alle Ehre: Mit der Gitarre verabschiedete sich Rektor Klaus Kuschel in den Ruhestand. Die Schüler bereitetem dem scheidenden Rektor mit einer Aufführung eine große Freude.

Nicht Rasten

Mit Lobesworten verabschiedeten Kollegen, Elternbeirat, Schulamt sowie Bürgermeister und Schulverbandsvorsitzender Ernst Schicketanz den Rektor. Stellvertreter Josef Bäumler wollte eigentlich gemeinsam mit Kuschel am Ende des Schuljahres den Ruhestand antreten. Doch das Schicksal wollte es anders. "Ruhestand bedeutet kein Stehenbleiben, sondern ein ruhiges Weitergehen", zitierte er den Schweizer Publizisten Ernst Reinhard.

Kuschel ist seiner Linie, die Schule zu gestalten, immer treu geblieben. Er hat alle Widerstände überwunden und immer versucht, das Beste zu erreichen. Er war nicht nur Schulleiter, sondern in erster Linie Mensch und Kollege. Wintersport, Computer und Musik sind sein Leben.

Schulrätin Elisabeth Junkawitsch blickte auf den Werdegang Kuschels zurück. Die Schuljahre ab 1959 in der Clausnitzerschule und dem Keplergymnasium ermunterten ihn, Lehramt zu studieren. Anwärter war er in Neustadt, Flossenbürg und Vohenstrauß. Die Liebe zu Musik, Elektronik und Fotografie brachte er in seinen Beruf mit ein. Er war Konrektor an der Hauptschule Altenstadt, Rektor an die Volksschule Plößberg und seit 2009 Schulleiter in Altenstadt. "Verantwortungsvoll haben Sie die Belastungen gemeistert, die Lehrer erleben", lobte Schicketanz. Es sei kein Job wie jeder andere. Klaus Kuschel wollte stets den Erwartungen gerecht werden. Mit Sachverstand, Fingerspitzengefühl und Geduld habe er die Schule der Begegnung gelebt.

Eigene Signatur

Pfarrer Markus Nees , Jasmin Schumacher und Ingrid Kallmeier vom Elternbeirat dankten Kuschel für die Zusammenarbeit. "Die Klassenzimmer tragen seine Handschrift", sagte Kallmeier. Dem Pensionierten fällt der Abschied nicht leicht. "Ich bin gerne Lehrer gewesen. Vielleicht habe ich auch das Glück gehabt, immer an der richtigen Schule mit den richtigen Kollegen zu sein."
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