Krippen für die Kindergärten
Investitionen für die Zukunft

Seit Januar 2014 ist die Krippengruppe im AWO-Kindergarten Regenbogenland in Betrieb. Die ständige Belegung macht es nach Aussage von Leiterin Martha Pöllath erforderlich, eine weitere Krippengruppe zu bauen. Diese Notwendigkeit sieht auch der Haupt- und Umweltausschuss. Bild: adj

Die Verlängerung des Sonderinvestitionsprogramms für den Ausbau von Betreuungsplätzen für Kinder unter drei Jahren bringt die Gemeinde in Zugzwang. Der Haupt- und Finanzausschuss legt dem Gemeinderat einen Planungsbeschluss für beide Kindergärten ans Herz.

(adj) Wie Kämmerer Rüdiger Fuhrmann ausführte, macht die Verlängerung des Programms schnelles Handeln nötig. Fuhrmann belegte mit Zahlen, dass die Krippenplätze voll belegt sind. Während sich Leiterin Ingrid Bauer im katholischen Kindergarten eine weitere Kindergartengruppe wünscht, plädiert Martha Pöllath vom Regenbogenland, die in der Sitzung anwesend war, für eine weitere Krippengruppe.

Schnelle Entscheidung


Die Räte sahen die gesetzliche Vorgabe für die Gemeinde im Blickpunkt. Auch sei dies eine Investition für Kinder und in die Zukunft. Man müsse die örtlichen Gegebenheiten betrachten, gab Dominik Baschnagel (CSU) zu bedenken. Ein Problem sah Claudia Plödt in der Zeit, eine schnelle Entscheidung sei notwendig. Die Empfehlung des Ausschusses war, einen Förderantrag auf Krippengruppen an beiden Kindergärten zu stellen. Über den Ausbau von Kindergartenplätzen könne man nächstes Jahr reden.

Einen kurzen Blick warfen die Gemeinderäte auf die Haushaltentwicklung. Rüdiger Fuhrmann erläuterte die Zahlen: "Wir sind auf einem guten Weg." Sorgen bereitet dem Finanzfachmann vor allem, das nach der derzeitigen Entwicklung im Jahr 2017 etwa 300 000 Euro mehr an Kreisumlage zu zahlen sind. Dies liegt auch an den guten Einnahmen bei der Gewerbesteuer. Auch im nächsten Jahr wird dem Ausschuss im Oktober die Haushaltsentwicklung vorgestellt.

Mehr Miete


Einstimmig beschlossen die Gemeinderäte die Miete für 2017 für die Gebäude der Grundschule und Mittelschule. So beläuft sich die Miete bei der Grundschule auf 106 874 Euro (Steigerung von 5 Prozent). Für die Mittelschule fallen 111 084 Euro (Steigerung 32 Prozent) an. Hier schlägt sich die Sanierung der Turnhalle bereits nieder.

Im Rahmen der Vorlage der Vereinsförderung beschlossen Ausschussmitglieder dass diese, nur wenn Änderungen sich ergeben haben, in Zukunft vorgelegt werden.
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