Parkende Autos auf dem Gehweg, Treppen und herabhängende Sträucher machen Weiterkommen schwierig
Hindernislauf mit Rollstuhlfahrern

Die Familien- und Seniorenbeauftragten der Gemeinde, Elfi Gierlinger und Annett Kamm, nehmen mit der VdK-Beraterin für Barrierefreiheit, Theresia Spachtholz, die Barrierefreiheit im öffentlichen Straßennetz, bei kommunalen Gebäuden, Anlagen und Eingängen sowie privaten Dienstleistern ins Auge.

Die drei, eine davon als Rollator-Testperson, gingen unterstützt durch die Rollstuhlfahrer Josef Höfner mit Barbara Pöhlmann, der Leiterin der ambulanten Krankenpflege St. Elisabeth, Katharina Rahn mit Betreuerin Ute Friedrich vom Betreuten Wohnen Hagemann sowie Katrin Wieck vom gemeindlichen Bauamt, vom Großparkplatz Egerländerstraße zum Friedhof. Kaum ein paar Meter unterwegs, stockte der Gang wegen eines parkenden Lieferautos. Es gab kein Durchkommen. Ein Stück weiter parkende Autos am Straßenrad so weit das Auge reichte. Weiter ging es dann auf der gegenüberliegenden Straßenseite. Während der gesamten Begehung fielen unüberwindbare Treppenaufgänge auf. Den Rollstuhlfahrern wedelten immer wieder wuchernde Sträucher und Pflanzen, teils mit stacheligen Dornen ins Gesicht. Probleme bereiteten auch überstehende Kanaldeckel, aufgebrochener Teer und Schlaglöcher sowie Mülltonnen.
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