Schießstand bald moderner

Stromtrasse, Geld und Bauanträge beschäftigten die Gemeinderäte. Jedoch bekamen nicht alle Bürger eine Genehmigung für ihre Bau-Wünsche.

Das Gremium will die Schützengesellschaft Eichenlaub bei der technischen Erneuerung des Schießstandes in Meerbodenreuth unterstützen. Die Räte beschlossen deshalb einen Zuschuss von 10 Prozent der Gesamtkosten (25 000 Euro) bis maximal 2500 Euro.

Ein Nachweis über die tatsächlichen Kosten sei allerdings erforderlich. Auf dem Parkplatz an der Egerländerstraße wird in Zukunft wieder ein Imbisswagen stehen. Edgar Bauer aus Neustadt bekam das einstimmige Ja der Räte. Ebenso darf Maria Glötzner in der Hauptstraße 30 eine Doppelgarage zu einer Änderungsschneiderei mit Ladenfläche umbauen.

Antrag abgelehnt


Keine Genehmigung erhielt Verena Lingl für den Bau eines Mobilheims auf der Flurnummer 187 in der Sauernlohe. Mit Gegenstimmen von Bernhard Pscheidt, Peter Schramek (beide Freie Wähler) und Jürgen Füßl (SPD) lehnte das Gremium den Bauantrag der Weidnerin ab.

Wie Bürgermeister Ernst Schicketanz erklärte, liege das Grundstück im Außenbereich, der nicht erschlossen ist. Nach dem bayerischen Wegegesetz widmete die Gemeinde im Baugebiet "Altenstadt Mitte" zwei Straßen zwei ehemaligen Bürgermeistern. Die Räte stimmten den Namen Eduard-Festbaum-Straße und Johann-Eckstein-Straße zu.

Schicketanz informierte, dass die Bauanträge der Fides Bauträger GmbH für die Bauabschnitte I, II und III "Altenstadt-Mitte" eingegangen sind. Die Vorlage erfolgt im Genehmigungsfreistellungsverfahren.

Für weitere Ortsteile soll ausgelotet werden, ob die Möglichkeit einer Breitbandversorgung besteht. Ein Treffen wegen der Stromtrasse habe mit Parksteins Bürgermeisterin Tanja Schiffmann stattgefunden. Es sei vereinbart worden, nach dem Raumordnungsverfahren ein weiteres Gespräch zu führen.

Straßenausbaubeiträge


Zum Thema Straßenausbaubeiträge soll es eine Infoveranstaltung geben. Dominik Baschnagel (CSU) regte an, alle Fraktionen daran zu beteiligen. Das Landkreissiedlungswerk wird für das Grundstück in der Ernst-Krauss-Straße einen neuen Bauantrag, in etwas abgespeckter Version, einreichen. Den Beschluss des Gemeinderates über die Ablehnung des ersten Bauantrages hat das Landratsamt ersetzt.
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