Sicherheitsdenker
Helfer vor Ort meistern nicht nur 122 Einsätze

Parkstein. Eindrucksvolle Zahlen nannte der Leiter der Helfer vor Ort (HvO) Christian Bösl beim Neujahrsauftakt beim Leinerbauern. Die Aktiven hatten 122 Einsätze zu bewältigen. Im Schnitt trafen sie knapp sechs Minuten vor dem Rettungsdienst ein und blieben 31 Minuten vor Ort.

Erfreulich nannte Bösl die fast 100-prozentige Abdeckung der 8100 Bereitschaftsstunden durch die Aktiven. Silvia Adam leistete mit 1357 Stunden die meisten. Am meisten war im April und Mai los. Im August mussten die Helfer an einem Tag viermal in zwei Stunden ausrücken. Reibungslos war die Zusammenarbeit mit der Feuerwehr.

Neben der 24-stündigen Bereitschaft engagierten sich die HvO bei Absicherungen, etwa beim Feuerwehrfest, beim SPD-Kinderfest, beim Christkindlmarkt oder beim Hammerleser Faschingszug. Daneben gab es einige Fortbildungen. Bösl unterstrich, dass ohne die Unterstützung aller Freunde, Spender und Gönner alles nicht so funktionieren würde.

Die BRK-Kreisbereitschaftsleiterin Katrin Regler lobte das Engagement der HvO. Herausforderungen wie Flüchtlingskrise, F-16-Absturz oder Großbrände seien eine zusätzliche Belastung der Bereitschaft. "Der Digitalfunk beschäftigt uns ebenfalls intensiv." Gemeinsam mit Bösl und ihrem Stellvertreter Oliver Hellmich überreichte Regler Urkunden, unter anderem an Peter Richter, Klaus Linders, Melissa Rabald (alle 5 Jahre) und Florian Berger (10 Jahre).

Bösl wünscht sich für seine Truppe ein neues Fahrzeug. Die Bürger der Gemeinde bat er, Hausnummern gut sichtbar anzubringen, damit sie bei einem Notfall schnell gefunden erden können.
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