Zuverlässige Nachbarschaftshilfe
Gemeinderat hört Berichte von Kinder- und Jugendbeauftragten sowie der Familien- und Seniorenbeauftragten

Die Jahresberichte der Nachbarschaftshilfe, der Kinder- und Jugendbeauftragten sowie der Familien- und Seniorenbeauftragten standen im Mittelpunkt der Sitzung des Gemeinderates. Dabei wurde deutlich, dass alle drei Bereiche viel leisten.

Den Bericht von Daniela Joachimstaler, Leiterin der Nachbarschaftshilfe, verlas Bürgermeister Ernst Schicketanz. Die ehrenamtlichen Helfer begleiteten Senioren zum Arzt, Friseur oder zur Kirche. Geholfen wurde auch bei Problemen im Haushalt. Während die Familien im Urlaub waren, kümmerte sich die Nachbarschaftshilfe um die Großeltern, um die Haustiere oder um Haus und Garten. Auch das wöchentliche Einkaufen von Getränken und Lebensmitteln ist ein fester Termin. Gut zusammen gearbeitet wurde mit dem ambulanten Pflegedienst. "Es gibt aber noch viele Menschen, die Hilfe benötigen würden, bei denen aber leider die Hemmschwelle immer noch sehr groß ist", schrieb Joachimstaler.

Verein macht Schule


Dr. Thomas Zahner verlas den Bericht der beiden Kinder- und Jugendbeauftragten Thomas Zahner und Bernhard Pscheidt. Gelobt wurde das umfangreiche Freizeitangebot der Vereine und der Jugendgruppen. Speziell erwähnte Zahner den vom Förderverein Arche Noah veranstalteten Kinderfasching oder das von den Jugendbeauftragten organisierte Summer-Sound Open-Air-Konzert.

Ein positiver Pilotversuch war die zusammen mit der Einrichtung "Learning Campus" organisierte Vollzeit-Ferienbetreuung mit zwölf Kindern. Die Jugendbeauftragten rechnen heuer mit einer Verdoppelung.

Geplant ist zudem das Projekt "Verein macht Schule" in Kooperation mit dem Kreisjugendring, mit dem Schulamt und natürlich mit den Schulen. Den Vereinen wird die Möglichkeit gegeben, ihre Jugendarbeit vorzustellen beziehungsweise aufzubauen. Sehr gut angenommen wird zudem die Facebook-Seite "Jungstadt", berichtete Dr. Zahner.

Im Fokus der Familien- und Seniorenbeauftragten Annett Kamm und Elfi Gierlinger stand der Dialog mit den Bürgern, berichtete Kamm. "Probleme und Anliegen, aber auch Verbesserungsvorschläge und Ideen wurden bei einer Vielzahl der durch uns besuchten Veranstaltungen angenommen und bearbeitet. Aufgrund der positiven Resonanz haben wir den Eindruck, dass wir mehr und mehr unseren Platz als Bindeglied zwischen der Gemeinde und den Bürgern gefunden haben und als verlässlicher Ansprechpartner für Vereine, Institutionen und dem Landkreis Neustadt geschätzt werden." Kamm berichtete von zahlreichen Veranstaltungen, darunter auch überörtliche Zusammenkünfte und die Treffen der beiden Altenstädter Seniorenclubs. Besonders beliebt sei der Seniorenfasching der Gemeinde, der allerdings auch mit viel Arbeit für die Beauftragten verbunden sei. "Natürlichen stehen wir auch in gutem Kontakt mit unseren beiden ortsansässigen Seniorenheimen und besuchen deren Veranstaltungen", berichtete Kamm.

Kontakt mit Flüchtlingen


Anlässlich eines Besuches bei der Mutter-Kind-Gruppe im ehemaligen Schwesternheim konnten wir uns einen Eindruck über diese Einrichtung machen. Bei Gesprächen mit den Müttern wurden auch Wünsche und Anregungen mit auf den Weg gegeben. Des Weiteren gab es Weihnachtsgeschenke an bedürftige Flüchtlingskinder.
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