Maschinenbaufirma BAM Vorreiter bei der Digitalisierung Industrie 4.0
Ohne Internet geht nichts mehr

"Wir sind zum Glück schon vor Jahren aufgewacht und nutzen unseren Vorsprung für Innovationen, Investitionen und mehr Arbeitsplätze." Gastgeber Marco Bauer, Geschäftsführer der Firma BAM Maschinenbau GmbH, sprach Klartext und traf den Nerv der etwa 40 Zuhörer. Gemeinsam mit dem Hausherrn und den Gästen diskutierten Thomas Genosko (IHK Regensburg) und Professor Dr. Robert Obermaier (Uni Passau) über Chancen und Herausforderungen der Digitalisierung in der Industrie 4.0. Dass die IHK mit "Treffpunkt Unternehmen" zu Gast bei BAM in Altenstadt/WN war, ist kein Zufall. Schon in der Ankündigung weist die IHK darauf hin, dass die Digitalisierung in der Industrie hier hautnah zu erleben ist.

Denn die Verzahnung des klassischen Maschinenbaus mit dem digitalen und industriellen Wandel ist eines der Erfolgsgeheimnisse des Unternehmens. Deshalb schaut Inhaber Marco Bauer über den Tellerrand der Branche: "Themen wie vernetzte Produktion, Lagerbestand und Kommissionierung bieten große Chancen, uns noch weiter von der Konkurrenz abzusetzen - und unsere Kunden noch schneller und besser zu beliefern." So investierte BAM mehr als eineinhalb Millionen Euro in CNC-Maschinen, Qualitätssicherung und Prozessoptimierung.

Als "nächstes großes Ding" entwickeln die Maschinenbauer derzeit einen vollautomatischen Kommissionierautomat, der selbstständig mit Geschäftspartnern kommuniziert und von der Schraube bis zum Stahlprofil sämtliche Produkte verpacken und versenden kann. Auch in Vermarktung und Vertrieb geht BAM Maschinenbau innovative Wege. Seit 2012 betreibt BAM einen Online-Shop mit integrierter Konstruktion und Preisberechnung - und ist damit Vorreiter und Innovationstreiber in der Branche. "Damit können von jedem Ort der Welt mit wenigen Klicks Frästeile konstruiert und geordert werden. Wir erschließen uns damit weltweit neue Kunden und verzeichnen gerade in diesem Bereich ein starkes Wachstum", meint Bauer. "Wer heute immer noch nicht begriffen hat, dass das Internet die Zukunft ist, der wird in absehbarer Zeit ein sehr großes Problem bekommen."
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