Paukenschlag bei der KS-
LandtechnikGeschäftsführer werfen Handtuch

Paukenschlag bei der KS-Landtechnik in Altenstadt: Sie hat sich am Mittwoch von beiden Geschäftsführern getrennt. Martin Stauber und Karl Kiesl sind beurlaubt. Das bestätigte am Donnerstag Mitgesellschafter Fritz Heiß. Er sei nun Interims-Geschäftsführer. "Die Geschäfte laufen normal weiter."

Laut Heiß hätten sich Kiesl und Stauber wegen Meinungsverschiedenheiten dazu entschieden, die GmbH auf eigenen Wunsch zu verlassen. Wie von anderer Seite zu erfahren war, fiel die Abberufung in der Gesellschafterversammlung mit 3:2 Stimmen - gegen die Voten von Kiesl und Stauber. Beide wollen sich im Moment nicht dazu äußern.

Die KS-Landtechnik wurde genau vor drei Jahren gegründet. Vorausgegangen waren jahrelange Querelen beim Maschinenring Neustadt, bei dem Kiesl und Stauber beschäftigt waren. Fritz Heiß, Gerhard Adam und Erwin Vollath gründeten daraufhin die KS-Landservice mit Sitz in Altenstadt. Kiesl und Stauber wurden Geschäftsführer und stiegen später auch als Gesellschafter mit ein.

Die Firma sieht sich wie der Maschinenring als Vermittlungsplattform von Dienstleistungen nicht nur für Landwirte. Ein wichtiges Standbein ist die Betriebshilfe. Laut Heiß betrug der Umsatz im vergangenen Jahr drei Millionen Euro. "Wir sind finanziell ganz gut aufgestellt", versichert Heiß.
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