Oberpfälzer Schulterschluss zum Bahnausbau nach Prag
Zweigleisig

Nicht nur den Personen-, auch den Güterverkehr haben die Oberpfälzer Regionalpolitiker im Blick, wenn sie sich für einen Ausbau der Schienenstrecke Nürnberg-Amberg- Prag einsetzen. Bild: Steinbacher
In einer parteienübergreifenden Runde haben Lokal-, Landes-, Bundes- und Europapolitiker am Montag im Landratsamt Amberg-Sulzbach den von der Region angestrebten Ausbau der Schienenverbindung nach Prag diskutiert.

Die von ihnen favorisierte Variantenkombination München-Nürnberg-Amberg-Schwandorf-Prag sowie München-Regensburg-Hof steht in Konkurrenz zu seit Jahrzehnten existierenden Plänen einer Trasse Nürnberg-Marktredwitz-Prag. Allerdings, so ein Gutachten, zeichnet sich der jüngste Doppelpack-Ansatz durch eine günstigere Kosten-Nutzenrechnung aus.

Das Treffen galt den derzeitigen Bemühungen, die neueste Variante in die Prioritätenliste des neuen Bundesverkehrswegeplans aufzunehmen. Nur dann besteht eine Chance zur Realisierung des Ausbaus und der Elektrifizierung binnen der nächsten 20 bis 30 Jahre.
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