SOS-Kinderdorf feiert in Amberg 60-jähriges Bestehen
Flüchtlinge als Herausforderung

118 Millionen Euro erhielt SOS-Kinderdorf im Jahr 2012 an Spenden und Zuwendungen. Unter den Wohltätern befinden sich auch Menschen aus der Oberpfalz. Einige Hundert von ihnen waren zur Feier des 60-jährigen Bestehens der Organisation ins Amberger Congress Centrum eingeladen. Das Dorf "Oberpfalz" in Immenreuth (Kreis Tirschenreuth) rückte dabei ins Rampenlicht.

"Mit der wachsenden Zahl von jungen, unbegleiteten Flüchtlingen kommen neue Aufgaben auf uns zu": Alfred Schuster, dienstältester Einrichtungsleiter der Organisation, verantwortlich im Haus "Oberpfalz" in Immenreuth, wies die im Saal versammelten Wohltäter in Amberg auf völlig neue Herausforderungen an SOS-Kinderdorf hin. Und darauf, dass die wiss- und lernbegierigen Flüchtlinge großen Ehrgeiz zeigen.

Von der 60 Jahre zurückliegenden Stiftungsidee her bietet SOS-Kinderdorf Kindern in Not ein Zuhause und hilft dabei, die soziale Situation benachteiligter junger Menschen und Familien zu verbessern. In SOS-Kinderdörfern wachsen Kinder, deren leibliche Eltern sich aus verschiedenen Gründen nicht um sie kümmern können, in einem familiären Umfeld auf. Sie erhalten Schutz und Geborgenheit und damit das Rüstzeug für ein gelingendes Leben. Im Frühjahr 1963 spendete die Fabrikantenfamilie Trassl/Dr. Sieber dem SOS-Kinderdorf e.V. Immenreuth ein rund 20 000 Quadratmeter großes Grundstück. Im Herbst 1963 wurde mit dem Bau begonnen. Seitdem ist das SOS-Kinderdorf bis heute Heimat für über 400 Kinder. Heute ist das SOS-Kinderdorf "Oberpfalz" ein Verbund von ambulanten, teilstationären und stationären Jugendhilfeangeboten.
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