Amberg feiert sich und 500 Jahre Reinheitsgebot
Feucht von innen und außen

Ein Prost auf Amberg und seine Traidtion aus Braustätte (von links): Franz Kummert, Robert Scholz (Bund Bayerischer Brauer), Herbert Meier (Verband der Privatbrauer), Josef Winkler, Gerhard Schmidkonz (Schloderer), OB Michael Cerny, Martin Sterk, Anton Bruckmüller und Arno Diener (Sudhang).

Drei Schläge reichten aus. Gekonnt zapfte OB Michael Cerny offiziell das erste Fass bei der Premiere des Amberger Bierfestes an. Bereits eine Stunde zuvor waren die Zapfhähne der sechs beteiligten Brauereien heißgelaufen.

Tag des Bieres und 500 Jahre Reinheitsgebot - das muss gefeiert werden. Die Amberger taten das am Samstag und Sonntag auf der Bleichwiese zwischen Kongresszentrum und Kurfürstenbad. Trotz des miesen Wetters war das Festzelt zum Auftakt bereits vor der offiziellen Eröffnung komplett gefüllt. Dabei erhielten die Gäste für eine Einlage von zehn Euro einen Glaskrug und sechs Biermarken. Ausreichend, um das Angebot der Brauereien mit jeweils einem 0,3-Liter-Schluck zu testen.

Alle Hände voll zu tun


Begleitet von bester bayerischer Musik taten dies die Gäste zuhauf. Die Schankkellner aller Amberger Brauereien (Bruckmüller, Sudhang, Kummert, Schloderer, Sterk und Winkler) hatten im wahrsten Sinne des Wortes alle Hände voll zu tun.

Dabei blieb das angekündigte Rahmenprogramm rund um das Zelt aufgrund des Dauerregens aber auf der Strecke. Bei Sonne und warmen Temperaturen hätten sich garantiert mehr Gäste eingefunden, um gemütlich bei einem, zwei oder auch mehr Bieren zusammenzusitzen.

"Wir wollen zwei Dinge feiern hier und heute: den 500. Geburtstag des Reinheitsgebotes und auch unsere Stadt mit ihren Brauereien", hatte Michael Cerny angekündigt und gescherzt: "Wenn man so auf das heutige Wetter schaut, dann hätten die das Reinheitsgebot damals gerne ein, zwei Monate später machen können." Doch es freute ihn, dass die Stadt eine Brauereitradition hat, die in der Region auch als Gemeinschaft für eine hohe Braukultur steht. Der Oberbürgermeister wörtlich: "Ich danke den Brauereien, dass Ihr den Namen Amberg mit euren Bieren überregional bestens repräsentiert."

"Jeden Tag ein Bier"


Diesen Worten schlossen sich auch Robert Scholz vom Bund Bayerischer Brauer und Herbert Meier vom Verband der privaten Brauer im Freistaat an: "Ich freue mich, mit Ihnen hier heute das Reinheitsgebot des bayerischen Bieres zu feiern. Und dabei bin ich der festen Überzeugung, dass in 500 Jahren unsere Nachfahren auch ein sauberes und reines Bier wollen, wie sie es hier in Amberg brauen. Ich kann Sie nur dazu auffordern, ernähren Sie sich gesund, und trinken Sie jeden Tag ein Bier".

hat das getan, und sicherlich blieb es bei dem ein oder anderen Besucher nicht nur bei dem einen Glas. Erst recht nicht am Sonntag, wo das Wetter schon besser mitspielte als am verregneten Tag davor.

Wenn man so auf das heutige Wetter schaut, dann hätten die das Reinheitsgebot damals gerne ein, zwei Monate später machen können.OB Michael Cerny hadert etwas mit den Regenwolken
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