Brauerei Winkler beim Münchner Bier-Festival
Interview mit Josef Winkler

Max, Angelika und Josef Winkler (von links) nehmen am Bier-Festival in München teil. Bild: hfz
Amberg/München. (esa) Von heute bis Sonntag, 24. Juli, steht in München ein Festival zu 500 Jahren Bayerisches Reinheitsgebot auf dem Programm. Rund um den Odeonsplatz präsentieren über 100 Brauereien ihre Produkte. Mit dabei ist auch Josef Winkler von der gleichnamigen Amberger Brauerei.

Wie kommt es, dass gerade die Brauerei Winkler bei dem Festival vertreten ist? In Amberg gibt es ja noch andere Brauereien.

Josef Winkler: Im Frühjahr 2015 mussten wir uns dafür anmelden. Das ist schon eine Zeitlang her. Da wussten wir noch nicht, was alles auf uns zukommt. Denn die Organisation des Festes in München ist nicht ganz einfach und mit großem Aufwand verbunden. Man braucht unter anderem eine Einlassgenehmigungen, Feinstaubplaketten, Elektroprüfzeichen, alle Geräte müssen abgenommen werden. Wir dürfen mit dem Lieferwagen nur eine Stunde zum Odeonsplatz, dann müssen wir alles aufbauen. Aber bei der Feier für 500 Jahre Reinheitsgebot wollten wir als Familienbetrieb dabei sein. Das war uns den großen Aufwand auch wert.

Was machen Sie auf dem Fest? Gibt es eine Pipeline von Amberg nach München?

Das sind 185 Kilometer, für eine Pipeline ist das zu lang. Im Angebot mussten wir uns beschränken. Vom Fass haben wir unser Urhell und das Zoiglbier dabei, außerdem gibt es unser Natur-Radler. In München darf alles nur im Glas ausgeschenkt werden.

Wollen Sie Biere aller Brauereien probieren?

Das wäre sehr schön, ist aber gar nicht möglich. Wir müssen ja auch arbeiten. Aber wir probieren einige Biere, die uns interessieren.
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