Die eigene Heimat hautnah erleben - tipps von gerhard Robeis aus Amberg
Ab in die Ferien auf zwei Rädern

(djd/aha)

Jetzt beginnen auch bei uns endlich die Sommerferien. Viele fragen sich dann: Warum soll man in die Ferne schweifen, wenn das gute so nahe liegt? Ob es gemütlich zum nächsten Badesee geht oder ein ausgedehnter Ausflug mit der Familie auf dem Programm steht - eine Radtour beispielsweise bietet eine prima Gelegenheit, die eigene Region besser kennenzulernen.

Pausen bieten eine gute Gelegenheit zum Verschnaufen: Bei einem Picknick im Schatten des Waldes oder in einer der vielen Gaststätten an der Strecke kann der eigene Akku schnell wieder aufgeladen werden. Sonnenschutz und ein Reparaturset sowie eventuell Regenkleidung und eine kleine Reiseapotheke sollen im Gepäck nicht fehlen.

Fahrräder mit Tretunterstützung durch einen Elektromotor wer-den immer beliebter, bekannt sind sie unter der Bezeichnung Pedelecs. Mit rund zwei Millionen Exemplaren befinden sie sich in Deutschland bei insgesamt 68 Millionen Fahrrädern zwar noch in der Minderheit. „Die Nachfrage steigt jedoch kontinuierlich“, sagt der Amberger Zweirad-Fachmann und -Meister Gerhard Robeis.

„Modelle mit einer maximalen Motorleistung von 250 Watt und einer Höchstgeschwindigkeit von 25 Stundenkilometern gelten rechtlich als Fahrrad. Rund 95 Prozent der in Deutschland betriebenen Pedelecs fallen in diese Kategorie. Sie dürfen auf Fahrradwegen gefahren werden und unterliegen keiner gesetzlichen Helm- und Versicherungspflicht“, betont Robeis, der nicht nur Pedelecs und „normale“ Fahrräder vertreibt, sondern auch seit 46 Jahren auch ein absoluter Experte für Motorräder, Roller, Mopeds und Mofas ist.

Beratung vom Fachmann ist generell wichtig - gerade bei Pedelecs und e-Bikes-, denn „problematisch ist es mitunter, dass die Nutzergruppe mit dem Handling nicht immer vertraut sei. Durch die motorische Unterstützung ergeben sich andere Fahreigenschaften – etwa in Kurven, auf Gefällestrecken oder beim Bremsen“, sagt Robeis.

Und wenn die Kinder schon aus dem Haus sind und in der Garage beispielsweise ein „Oldie“-Roller aus den 1960ern vor sich hinschlummert, den man jetzt in den Ferien mal wieder auf die Straße bringen möchte? „Dann restaurieren wir den Oldtimer mit unserer jahrzehntelangen Erfahrung und sorgen dafür, dass der Fahrer sich wieder so richtig jung fühlen kann und sicher auf dem Zweirad durch die Oberpfalz düsen kann“, freut sich Gerhard Robeis, der leidenschaftlich gerne alte Zweiräder wieder fahrtauglich macht.
Schon dabei? Hier anmelden!
Schreiben Sie einen Kommentar zum Beitrag:
Spam und Eigenwerbung sind nicht gestattet.
Mehr dazu in unserem Verhaltenskodex.