Führungswechsel beim Amberger Lions-Club
Bürgermeister jetzt Präsident

Sie stehen künftig an der Spitze des Lions-Clubs Amberg (von links): 2. Vizepräsident Robert Jung, Vizepräsident Florian Göldner, Clubmaster Michael Schüll, Präsident Alwin Märkl, Pastpräsident Wolfgang Dersch, der scheidender Hilfswerkspräsident Peter Kohl, dessen Nachfolger Hubert Sperber und Schatzmeister Alois Ponnath. Bild: no

Führungswechsel an der Spitze des Amberger Lions-Clubs: Kulturreferent Wolfgang Dersch hat sein Jahr als Präsident hinter sich. Sein Nachfolger ist ein Bürgermeister. Doch der heißt weder Michael Cerny noch Martin Preuß.

Amberg/Illschwang. (no) Die Amberger Lions denken über die Stadtgrenzen hinaus. So hatten sie sich für ihren Festabend das Landhotel Weißes Roß in Illschwang ausgesucht. Der neue Präsident kommt ebenfalls aus dem Landkreis: Er heißt Alwin Märkl, seines Zeichens Bürgermeister der Nachbargemeinde Freudenberg.

Pastpräsident Wolfgang Dersch beschrieb sein Jahr an der Spitze als sehr bewegend, erlebnis- und erkenntnisreich. Unter seiner Führung seien wieder soziale und kulturelle Projekte auf den Weg gebracht worden. Eine der Hauptaufgaben sei es gewesen, anerkannte Flüchtlinge zu unterstützen. Dabei sei es dem Serviceclub nicht um Geld gegangen: Seit April nutzen die Lions in der Spitzwegstraße eine Garage, in der sie Haushaltswaren sammeln. Damit können die Neuankömmlinge, die nach dem befürworteten Asylantrag eine eigene Wohnung beziehen, ihren ersten Hausstand einrichten.

Für den Musikunterricht der Flüchtlinge sammelt der Club Instrumente und bietet laut Dersch auch eine betreute Musikstunde im Jugendzentrum an. Unterstützt werden zudem die Bemühungen des Erasmus-Gymnasiums, jungen Leuten die Integration zu erleichtern. Es gibt am EG einen Arbeitskreis, der sich um die Freizeitaktivitäten kümmert.

Auf kulturellem Gebiet erwähnte der scheidende Präsident die ausverkaufte dritte Auflage der Lions-Nacht, das überfüllte Benefizkonzert von Brass Unlimited und Vox Aeterna auf dem Mariahilfberg, den Verkauf des Adventskalenders sowie die Spendenaktionen, unter anderem für das Projekt "Endlich gecheckt: Lernen im Amberger Modell". Dersch erinnerte auch an die Unterstützung für die Flüchtlingshilfe, den Kinderschutzbund, die Kindertagesstätte St. Marien und die Amberger Tafel.

Dies alles, so Dersch, würde nicht funktionieren, wenn die einzelnen Rädchen im Lions-Club nicht so gut ineinandergriffen und viele Helfer dem Präsidenten zur Seite stünden.
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