Gailoher Siedlergemeinschaft feiert Fest für alle Generationen
Feuerwehr war nicht zum Löschen da

Traditionell wurde das Siedlerfest am Sonntag mit einem Gottesdienst im Festzelt eröffnet. Zelebrant war Stadtpfarrer Alois Berzl. Bilder: usc (2)

Gailoh. Es ist nicht nur eine Handvoll der 260-köpfigen Gemeinschaft, die Jahr für Jahr das Sommerfest der Gailoher Siedler besucht. Das zeigte sich auch am Wochenende. Und wie seit fünf Jahren mit im Boot waren die Feuerwehr und der Kindergarten aus dem Stadtteil.

Nichts Zufall überlassen


Vorsitzende Regina Rock und ihre Mitstreiter hatten nichts dem Zufall überlassen. Ein geübtes Team kümmerte sich um den Aufbau des Zelts, der Bar, der Schankanlage, der Kuchen- und Tortentheke und der Grillstation. Unermüdlich im Einsatz waren auch die Hobbybäckerinnen.

Die Ursprünge dieser traditionellen Familienfeier liegen im Jahr 1963, als die Siedlergemeinschaft gegründet wurde. Viele erinnern sich noch an die Feste in der Hubertusstraße. Die Verlegung an den Neubau des Feuerwehrhauses bot bessere Möglichkeiten, zumal der Verein im Gebäude die Räume nutzen darf. Am Samstag zeigte sich Petrus den Siedlern gewogen. Allein schon wegen des Kinderprogramms steuerten die Familien den Festplatz an. Zur Freude der Buben und Mädchen schickte die Feuerwehr ihre Drehleiter, mit der es unter Aufsicht nach oben ging.

Fantasievoll geschminkt


Und dann zeigte die Stadtteilfeuerwehr einen Einsatz am Beispiel eines brennenden Müllcontainers. Auch der kleine Feuerlösch-Giebel lockte den potenziellen Nachwuchs an, während sich vornehmlich Mädchen von Erzieherinnen fantasievoll schminken ließen. Toni Reindl läutete um 18 Uhr im Festzelt musikalisch die abendliche Unterhaltung für die Großen ein. Wie alle Jahre war das benachbarte Bar-Zelt bis spät in die Nacht hinein stark frequentiert.

Essen nach der Messe


Ein katholischer Gottesdienst mit Pfarrer Alois Berzl von der Pfarrei St. Michael bildete den Auftakt für den Festbetrieb am Sonntag. Die Gestaltung übernahm der Chor der Pfarrei. Üblicherweise bleibt bei den Gailoher Siedlerfamilien am Sonntag daheim die Küche kalt, um sich stattdessen Schweinebraten mit Knödeln am Festplatz schmecken zu lassen. Für den kleinen Hunger boten die Siedler wie gewohnt gegrillte Bratwürste, Schnittkäse, Obatztn, Wurstsalat und Presssack an. "Das hat sich seit Jahren bewährt", wusste Siedler-Chefin Regina Rock aus Erfahrung. Und so war es auch in diesem Jahr.
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