Mit dem Freundeskreis Périgueux in der Provence
Auf der "Pont Saint-Bénezet" getanzt

Ereignisreiche Tage liegen hinter den 31 Teilnehmern, die bei der Fahrt des Freundeskreises Périgueux in die Provence dabei waren. Auf der Hinreise machten die Oberpfälzer einen Stopp in Dijon. Die Stadt ist nicht nur wegen des Senfs, sondern auch der gotischen Kathedrale und dem Herzogspalast bekannt. Am nächsten Tag ging es weiter in Richtung Avignon, als bei Lyon die "Porte du soleil" passiert wurde, änderte sich auch schlagartig das Wetter - von regenverhangenem Himmel zu Sonnenschein.

Auf den Spuren der Päpste


Eine schon von weitem erkennbare Bodenerhebung kündigte den Mont Ventoux an. Auf dem Weg zu seinem über 1900 Meter hoch gelegenen, windumtosten Gipfel wurden zahlreiche Hobbyradfahrer überholt, die ihren Tour de France-Helden nacheifern wollten. Angekommen in Avignon, wandelten die Reiseteilnehmer auf den Spuren der Päpste, die von 1309 bis 1423 der Stadt ihren Stempel aufdrückt hatten. Dies kam besonders bei der Besichtigung des Papstpalastes zum Ausdruck. Auch die vielbesungenen Brücke Pont Saint-Bénezet wurde besichtigt, einige Teilnehmer wagten sogar ein kleines Tänzchen, passend zu diesem Lied.

Am nicht weit von Avignon entfernten Pont du Gard, einem der am besten erhaltenen Brückenbauwerke der antiken römischen Welt und eine der bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Südfrankreichs, blieb genügend Zeit, die Gegend zu erkunden, zu picknicken oder sich in die Fluten des gleichnamigen Flüsschens zu stürzen. Staunen löste die Caverne du Pont d'Arc (Grotte Chauvet) aus: Sie wurde 1994 entdeckt wurde, ihre rund 36 000 Jahre alten Höhlenmalereien sind als Repliken zu sehen. Nicht weniger beeindruckend war die anschließende Fahrt durch die Schlucht der Ardèche, ein wahres Paradies für Kajakfahrer und Wanderer. Die Oberpfälzer fuhren auch nach Orange mit seinem zum Unesco-Weltkulturerbe zählenden Amphitheater. Es gilt als besterhaltenes antikes Theater Europas, dort werden heute noch Konzerten und Opern aufgeführt. Bei einem Abstecher in die Landschaft der Luberon bekamen die Teilnehmer einen guten Eindruck von den im Juli blühenden Lavendelfeldern und Kirschplantagen.

Bei Vesper im Kloster


Von Gordes aus, einem pittoresken Bergdörfchen, führte der Weg zur Zisterzienser-Abtei von Sénaque. Die Gruppe war bei der Vesper der sieben Mönche, die das Kloster bewirtschaften. Auf dem Rückweg legte der Freundeskreis Périgueux noch einen Stopp in Nancy ein und besichtigte die historische Altstadt mit dem markanten Stanislausplatz. Beim Drei-Gänge-Menü in der Brasserie Excelsior klang die Tour aus.
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