Scheidender Vorsitzender redet Burschen ins Gewissen
Lieber auf der Kirwa als in der Kirche

Sie übernehmen beim Burschenverein Verantwortung und bereiten die 110-Jahr-Feier vor (sitzend von links): Kassier Michael Wischert, Vorsitzender Stefan Nübler und Stellvertreter Oliver Zweck. Stehend von links: die Ausschussmitglieder Jonas Pongratz und Romario Pirzer, Schriftführer Florian Hiltl und Ausschussmitglied Max Kleinod. Bild: gth

Raigering. Der Burschenverein 07 Raigering startet mit einem neuen Führungsduo in die intensive Vorbereitungsphase für die 110-Jahr-Feier mit Weihe einer neuen Fahne. Neuer Vorsitzender ist Stefan Nübler. Zu seinem Stellvertreter wählte die Generalversammlung Oliver Zweck. In ihren Ämtern bestätigt worden sind Schriftführer Florian Hiltl und Kassier Michael Wischert. Ebenso wiedergewählt haben die Mitglieder den Vereinsausschuss mit Max Kleinod, Romario Pirzer und Jonas Pongratz.

Sollte einer der Burschen im kommenden Jahr heiraten, rücken André Teichmann und Marco Franz nach. Auf den weiteren Posten übernehmen Verantwortung: Max Riß (Unterkassier), Benni Erras und Michael Sommerer (Revisoren), Marco Franz (Fähnrich), Johannes Brunner und Jona Dotzler (Fahnenbegleiter) sowie André Teichmann und Simon Albrecht (Inventarverwalter).

Der Traditionsverein kann auf 124 Mitglieder, davon 63 junge Aktive, bauen. Sie sorgen mit Veranstaltungen und Aktivitäten nicht nur für ein reges Vereinsleben. Der BV 07 ist zudem ein wichtiger Aktivposten in Raigering. Das wurde im Rechenschaftsbericht des abtretenden Vorsitzenden Michael Sommerer deutlich. Er listete vier Versammlungen, acht Ausschusstreffen, vier Festausschusssitzungen, neun öffentliche Veranstaltungen, 13 Vereinsaktionen und etliche Arbeitsdienste auf.

Doch damit war der Terminkalender noch nicht ausgefüllt. Die Burschen nahmen mit Delegationen an elf Festen anderer Vereine teil. "Es war ein sehr positives Burschenjahr, sowohl kameradschaftlich als auch finanziell gesehen", resümierte Michael Sommerer. Er erinnerte besonders an den Burschenball 2015.

Eine Riesengaudi und entsprechende Werbung für den Verein waren die Teilnahmen an drei Fahnenweihen. Höhepunkt ist und bleibt die Kirwa, die 2015 anfangs unter keinem guten Stern stand: kaum Beteiligung an den Tanzproben, dann brach gleich zweimal der Baum und beim Schwalbenbinden verwendeten die Burschen einen falschen Knoten. Doch nach diesen Pannen liefen alle weiteren Tage perfekt. Eines schrieb Michael Sommerer seinen Mitgliedern noch ins Stammbuch: "Für einen Bursch sollte es natürlich dazugehören, in die Kirche zu gehen. Die Beteiligung an den kirchlichen Festen ist aber noch ausbaufähig."
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