Tanzen, was das Zeug hält
Für Rekord hat’s nicht gereicht

Die Highway-Stompers hatten in St. Anton am Arlberg jede Menge Spaß. Auch wenn der Versuch, gleich fünf Weltrekorde zu knacken, gescheitert ist. Vorne von links: Michaela Schneider, Gitta Schröpf, Beate Streher, und Conny Stauber. Hinten von links: Roland Scholz, Gerlinde Scholz, Doris Greger, Veronika Straller und Steffi Sadlo. Bild: hfz

Schwungvolle Country-Klänge läuteten den Sommer-Höhepunkt für tanzbegeisterte Musikfans ein. Drei Tage lang steppten, tanzten und amüsierten sich über 1000 Line-Dancer in St. Anton am Arlberg. Ihr gemeinsames Ziel: das Übertreffen des eigenen Weltrekords in gleich fünf Disziplinen. Mit dabei waren auch Amberger.

Amberg/St. Anton. Die Highway-Stompers, eine Line-Dance-Gruppe aus dem Stadtgebiet, war am vergangenen Wochenende nach Tirol aufgebrochen, um sich in St. Anton am Arlberg am Weltrekordversuch zu beteiligen. Mit jeder Menge guter Laune im Gepäck waren tanzbegeisterte Fans der Country-Music aus aller Welt nach Österreich gereist, um gemeinsam im typischen Westernstyling bis in die Nacht nach Wild-West-Klängen der Gruppe The Pyromantics, Ronny Nash oder DJ Eagle Eye Jimmy zu tanzen und zu feiern.

Der ganze Ort St. Anton in Tirol befand sich im Tanzfieber, galt es doch, den Weltrekord von 1194 Teilnehmern aus dem Jahr 2014 zu knacken. Dafür bewegten sich die Tänzer laut einer Pressemitteilung alle gleichzeitig nach vorgegebenen Choreographien zu 20 verschiedenen Country-Songs innerhalb von genau einer Stunde. Conny Stauber, die Chefin der Highway-Stompers und Michaela Schneider, die die Teilnahme der Amberger initiiert und organisiert hatte, unterrichteten die Gruppe, bis auch die Letzten im wahrsten Sinne des Wortes nicht mehr aus der Reihe tanzten. Das Line-Dance-Festival bot Herausforderungen in fünf Disziplinen: Weltrekordversuch der Kinder, der Männer, im Paartanz, im sogenannten Schlangentanz und in der Rubrik "20 Tänze in einer Stunde". Vor allem der Schlangentanz sei schön anzuschauen gewesen. Alle Teilnehmer standen aneinandergereiht in den Straßen und Gassen von St. Anton und tanzten begeistert nach der Musik "All my friends say" von Luke Bryan. Ein weiterer Höhepunkt war der Umzug der Gruppen und Vereine durch den gesamten Ort. Die Zuschauer waren laut der Mitteilung von dem Western-Feeling begeistert und spendeten viel Applaus. Der Weltrekord wurde zwar aufgrund der etwas zu geringen Beteiligung verfehlt, aber um so mehr wird es den Highway-Stompers eine Ehre sein, 2018 wieder dabei zu sein. Dann soll erneut versucht werden, den Weltrekord zu knacken.
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