Traditionskameradschaft Sicherungsbataillon 48 trifft sich in Dresden
Für Jahrestreffen ist kein Weg zu weit

Die Traditionskameradschaft Sicherungsbataillon 48 verbrachte kurzweilige Tage in Dresden. Bei der Hauptversammlung ging der Blick auch nach vorne, wenn 2018 das 25-jährige Bestehen gefeiert wird. Bild: dl

Amberg/Dresden. Seit 1993 gibt es die Traditionskameradschaft Sicherungsbataillon 48, das früher Teil der Panzerbrigade 12 Oberpfalz war. Zum Jahrestreffen hatten die Verantwortlichen in die Offiziersschule des Heeres nach Dresden eingeladen. Für einen erlebnisreichen Besuch sorgte der Vorsitzende, Stabsfeldwebel der Reserve Josef Niedermeier.

Zum Programm gehörten ein Kameradschaftsabend im Garde-Sachsen-Zimmer des Casinos der Graf-Stauffenberg-Kaserne. Dorthin waren auch der ehemalige Kommandeur Oberst Erwin Reus und dessen damaliger Stellvertreter Oberstleutnant August Waibler gekommen. Außerdem stand die Hauptversammlung des Traditionsverbandes an.

Josef Niedermeier ließ durchblicken, dass es durch die Veränderungen in der Bundeswehr nicht mehr so einfach sei, Treffen an beliebigen Orten und Kasernen anzuberaumen. Für 2017 ist eine Zusammenkunft im Ausbildungszentrum "Spezielle Operationen" in der Staufer-Kaserne in Pfullendorf geplant. Höhepunkt zum 25-jährigen Bestehen der Kameradschaft (2018) soll der Besuch des Verteidigungsministeriums in Berlin sein. In seinem Grußwort bekräftigte Oberst Reus den guten Korpsgeist innerhalb der Kameradschaft.

Jährlich treffen sich die ehemaligen Kameraden des Sicherungsbataillons 48, das von 1977 bis 1993 in der Leopoldkaserne stationiert war. Heuer nahmen 28 Mitglieder daran teil. Auslandsbeauftragter Willi Leiminer berichtete von internationalen Treffen in Tschechien, Frankreich und Österreich. Höhepunkte waren die Verleihung der Europa-Kreuze an Reus und Leiminer. Nach dem Essen klang der Abend gemütlich aus.

Am nächsten Tag stellte der Leiter des Schulstabes, Oberstleutnant Walter Kron, die Dresdener Liegenschaft und die Aufgabe der Schule vor. Er informierte die Reservisten auch über die aktuelle Offiziersausbildung im deutschen Heer. Dieter Wendler leitete anschließend die politische Bildungsfahrt durch Dresden.
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