22. Ostermarkt im Stadtmuseum
Meister Lampe auf der Spur

Ostereier wohin das Auge blickt. Dekorationsartikel für Haus und Garten waren in allen Variationen zu finden. Museumschefin Judith von Rauchbauer zeigte sich mit der Resonanz sehr zufrieden.
Kultur
Amberg in der Oberpfalz
13.03.2016
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Es war die pure Frühlingslust, die die Besucher am Sonntag in das Stadtmuseum lockte. Endlich ein bisschen Sonne, endlich wieder Blumen. Und die ersten Bratwürste vom Rost.

Wer sich eine Woche vor dem Palmsonntag auf die Spuren des Osterhasen begibt, der folgt am besten dem Bratwurstduft. Der Lockstoff, der vom Grillrost ausging, lotste am Sonntag Hunderte Gäste aus der Region in die Zeughausstraße. Dort, im Innenhof des Stadtmuseums, hoppelte Meister Lampe gleich neben der Würstlbude um ein paar Palmkätzchen herum.

Der 22. Ostermarkt im Stadtmuseum bewegte wieder die Massen. Während sich im Hof vor allem Kinder über Hasen, Hühner mit ihren Küken, Gänse und Lamas freuten, erkundeten Mamas und Papas die Verkaufsstände im Innern. Auf drei Etagen präsentierten Fieranten ihre Waren - zumeist Dekorationsartikel für Haus und Garten. "Wir wollen alle ansprechen", fasste Museumschefin Judith von Rauchbauer die Markt-Philosophie zusammen. "Es soll ein Fest für die ganze Familie sein."

Ein Fest war es auch für Rauchbauer und ihr zehnköpfiges Team. Denn der profane Kunst- und Handwerkermarkt funktioniert auch als Türöffner für die Themen, die ansonsten im Museum im Fokus stehen. Die Verkaufstische standen zwischen den Exponaten, die die Amberger Stadtgeschichte nachzeichnen. Und so schweifte der Blick der Gäste vom bemalten Osterei auch über Kurfürsten und Ratsherren. Unversehens beschäftigten sich die Besucher, die wegen Meister Lampe und seines Zubehörs gekommen waren, mit der spannenden Geschichte des Winterkönigs. "Wir sind zufrieden", sagte Rauchbauer an einem der besucherstärksten Tage im Stadtmuseum.
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